Teil 30

(W) Irrwege

Mo.09.11.1998
War heute ein bisschen draußen. Im DZ und dann in Floridsdorf. Wollte dem S.F. eigentlich die Single bringen. Er war nicht im Geschäft. Wollte danach nicht gleich nach Hause, kein Wunder, was gibt es schon viel zu tun. Also ging ich ins Cafe zum 1.Stock. Dort wo meine Gedankenreise begonnen hat, vor über 2 Jahren. Und das habe ich geschrieben: Es gibt Orte, wo man immer wieder hinkommt, wo gewisse vergangene Ereignisse unwiderruflich und unwiederbringlich ins Gedächtnis zurück kommen. So, an einen Tag wie heute überhaupt. 2 Jahre! Sagenhaft! Damals hat mein Leben vorerst eine Drehung von 180° gemacht. Das Klassentreffen, ein paar Häuser weiter, es war sicher der Punkt, die Wende, ein Abbiegen in eine ganz andere Richtung als bisher. Menschen haben bis dahin auch eine gewisse Rolle gespielt, aber anders. R. hat damals bei mir alles eingeschaltet. Mich irgendwie zum Leben erweckt. Kitschig ausgedrückt, wie ein Prinz wach geküsst. Und so ein bewegendes Erlebnis vergisst man nicht so schnell. Überhaupt wenn dann alles anders wird. Was sind da die vorangegangenen Jahre im Gegensatz dazu. Wie egal war alles vorher. Heute ist vieles, mehr besser. Doch die Ansprüche an mich und meine Umwelt sind auch erheblich gestiegen. Es ist o.k. Obwohl, manchmal wäre ein simpleres Denken angebrachter. Das ständige sezierende Hinterfragen aller Dinge ist manchmal mühsam. Oder sind es die Bremsen und Stopps, die mich davor bewahren noch tiefer zu sinken. Fallen in diese Stille, wie sie H. beschreibt. Diese Stille ist nichts anders als Einsamkeit. Defizit an Geborgenheit, Zärtlichkeit und Vertrauen. Keine Familie, Freunde, die ich an einer Hand abzählen kann. Wie nebensächlich wird die Tatsache bezüglich Job und Finanzen. Es ist mir nicht unwichtig. Aber ich kann es mir absolut nicht mehr leisten, über all den Alltagskram nach zu denken. Das Zuviel an Zeit das ich habe. Möchte mich auch mit einigen ablenken, ganz einfach was tun. Aber es füllt mich nicht aus. Dieses Gefühl nicht gebraucht zu werden, täglich dagegen an zu kämpfen. Dir selbst zu sagen:
Du bist gut.
Du bist was Wert.
Du bist wer.
Bestätigung bei sich selbst finden. Ein mühsames Unterfangen. Die Pläne, das Alles zu änder, scheitern an der Realität – Geld. Wenn man wohin geht, braucht man das. Natürlich lasse ich mir gewisse Dinge nicht entgehen. Konzerte sowieso. Egal wie mies es um meine Finanzen bestellt ist. Oder dieser Aufenthalt hier im Cafe zum 1. Stock war mir und ist mir auch sowas wie ein Bedürfnis. Unter Menschen zu sein. Auch ohne irgendwie verbal zu kommunizieren. Meine Wohnung ist mir wichtig, und versuche sie auch in Ordnung zu halten, doch das ist alles irgendwie nicht genug. Der Haushalt ist in all den Jahren vorher auch schon so nebenbei gelaufen. Kein besonders wichtiger und weltbewegender Tätigkeitsbereich. Es klappt ganz einfach. Wo Andere stöhnen, mit dies oder jenen nicht klar zu kommen, herrscht bei mir ohne viel Aufwand trotzdem Ordnung. Eigenartig, wenn ich da meine penible Art bezüglich Dingen, die ihren Platz haben denke, und vergleichsweise das Chaos in meinem Leben betrachte. Oder ist es ein geordnetes Chaos? Das Leben und schon gar nicht die Liebe kann man in irgendwelche Laden stecken. Das wäre einfach. Manchmal tue ich es trotzdem, um irgendeine Antwort auf die tausend Fragen, die ich mir sowieso nicht mehr stelle, zu geben. Manchmal tut mir M. sehr leid, sie ist wirklich der einzige Ansprechpartner, den ich für alle meine Seelenkrämpfe habe. Muss mir irgendetwas für Weihnachten überlegen. Eine Laudatio auf die in den letzten Jahren bereitgestellte Schulter zum Anlehnen. Heute habe ich zwei meiner gestern fabrizierten Plakate aufgehängt. Man wird sehen. Vielleicht kann ich damit für mich was erreichen, was ich schon immer gern getan habe. Das war Kaffeehausliteratur. Jetzt singt sich wieder mal Willy die Seele aus dem Leib. Während dem Schreiben habe ich mir so überlegt, ob ich mich viel zu viel mit der Vergangenheit auseinandersetze? Und all die Geschichten, die bezüglich Männer nur in der Erwartung entstehen, dass R. endlich aus mir verschwindet? Will ich das wirklich? Ich glaube nicht. Es wäre schade. Er ist mir zu wertvoll, als das ich ihn streichen wollte.
Sa.14.11.1998
Irgendwann so um 3:00 Uhr herum. Falk. Habe mich mit einer Nussplatschinke vollgestopft. Bein heute irgendwie von zu Hause abgehauen. Hätte das sicher nicht mehr ausgehalten. Die ganze Woche nichts Besonderes getan. Außer beim Friseur gewesen. Wahnsinn. Aufregend. Bezüglich der Bewerbungsschreiben hat sich nichts getan. Von H. aus Innsbruck habe ich ein einseitiges ziemlich unpersönliches Dankschreiben erhalten. Was solls. Um ca. 24 Uhr im Krah – wo sonst, fällt der Startschuss. Wollte eigentlich dort schon schreiben. Überraschender Weise war es dort bummvoll. Auch an der Bar kaum Platz. Doch es lichtete sich bald. Im Stamperl war auch nicht besonders viel los. Heute wäre ich so drauf eingestellt gewesen, mit irgendjemand ein total blödes Gespräch zu führen. Es hat sich dazu niemand gefunden. Donnerstag war Fr. B. bei mir. Musste ihr endlich mal sagen, dass sie einer der wenigen Menschen ist, der sich bei mir meldet. Seltsam ist diese Stille um mich schon. Dieses Desinteresse an meiner Person. Neue Leute kennen zu lernen fällt mir zwar nicht schwer, aber nur für kurze Zeit. Ein dauerhafter Kontakt ist bis jetzt, wer weiß wieso und warum, gescheitert. Viel wichtiger wäre endlich eine ordentliche Beschäftigung, ein Job, nicht nur wegen dem Geld. Halte diese Inaktivität auf die Dauer sicher nicht mehr lange aus. Die Versuche mit den 2 Plakaten, als fahrender DJ, etwas Abwechslung zu finden, dürfte nicht genug sein. Sollte da mehr Promotion machen. So easy, wie ich mir das vorgestellt habe, scheint es doch nicht zu sein. Durch diese alltägliche Tatenlosigkeit bringt mich irgendwie wieder in eine Phase der Antriebslosigkeit.. Es fehlt jeder Anreiz irgendwas zu tun. So irgendwie, warum soll ich in der Früh eigentlich aufstehen, es gibt ja eh nichts zu tun. Dauernd irgendwo hinfahren, kostet auch wieder Geld. Auch wenn ich heute Nacht wieder einiges ausgebe, zu Hause wäre ich sicherlich schlaflos im Bett gelegen. Fernsehen (selten), Musik hören (oft), Kreuzworträtsel läsen, Haushalt (haha) hin und wieder künstlerisch betätigen, ja und Briefe schreiben. Das reicht nicht. Das reicht noch lange nicht. Manchmal sind die wachen Nächte so voller seltsamer Gedanken, dass ich mich manchmal frage, ob mich das einmal in den sogenannten Wahnsinn führen wird. Natürlich spielt da R. auch eine große Rolle. Jetzt! Überlege ich schon, ob ich ihn Jänner zum Geburtstag schreiben soll. Und wenn ja, was und wie. Falls ich das wirklich mache, kommt sicherlich als Schlusssatz:“Ruf mich bitte nicht an“. Aber wenn ich da an die belanglose Reaktion von H. denke, ist das sicherlich noch gründlich zu überlegen. Aber R. ist nicht H. Doch was soll schon kommen, außer einem Danke. Meine Erwartungen sind viel viel größer und die werden sicher nicht erfüllt. Also was solls. Wenn doch mehr Leute um mich wären, denke ich, wäre es schon leichter. Merke schon etwas Müdigkeit. Da sich hier im unteren Teil vom Falk auch nicht gerade viel abspielt, kann ich diesen Besuch auch bald abbrechen. Zumindest, dass ich nicht ganz übermüdet ins Auto steigen muss. Tagsüber, kann ich mich wieder ausschlafen. Vielleicht gehe ich abends wieder weg. Wohin? Mal schauen, was es so für Events gibt. Am 23.11. ist Xavier Naidoo in der Szene. Toll. Denke schon, dass ich dort hingehen werde. Schade, dass er noch nicht auf meinen Brief geantwortet hat. Ob überhaupt eine Reaktion kommt ist fraglich. Wenn ich so in der Nacht unterwegs bin, gibt es natürlich auch viele andere Leute, die in den Lokalen herumsitzen. Die haben wahrscheinlich auch ihre Gründe haben, nicht zu Hause im Bett zu liegen. Vielleicht sollte ich wirklich einmal eine Umfrage starten. Und dann ein Buch drüber schreiben. Ist sicher nicht uninteressant. Sind sie die Ersten von heute, oder die Letzen von gestern? Man braucht eigentlich nur in die Augen zu schauen. Oder was sie Getränkemäßig bestellen. Der höchste Prozentsatz an Konsumierung ist natürlich Alkohol. Und das nicht wenig, vielleicht habe ich dazu mittlerweile eine völlig konträre Einstellung, aber es ist schon gigantisch. Auch wenn die Gastronomie davon am schnellsten und besten verdien, weil angeheiterte Gäste bestellen sicher mehr und öfter, als Nüchterne. Was solls, jeder muss selber wissen, was er tut. Doch irgendwie kann man in so einer besoffenen Gesellschaft wahrscheinlich niemand ernsthaft kennenlernen. Wie so oft schon bestätigt. Natürlich ist damit nicht gesagt, dass alle Männer, die man Nächtens mehr oder weniger alkoholisiert kennenlernt nichts wert sind, aber der nächste oder übernächste Morgen bringt doch die Tatsachen ans Licht. Mehr wie zweimal trifft man danach kaum jemand. Natürlich spielen auch andere Dinge eine Rolle. Meist lenke ich die Aktionen in die falsche Richtung. So nach dem Motto:“ Lieber ein paar schöne Stunden, als Garnichts“. Bereue es zwar nicht, aber gebracht hat es bezüglich Dauerhaftigkeit nichts. Oder waren es wieder nur die falschen Leute? Egal. Es hat noch nicht gefruchtet.
Sa.21.11.1998
Krah. Sehr zeitig. Für meine Begriffe. Ca. 20:00 Uhr. Werde jetzt gleich was Essen. Habe ein Date. Yeah. Freu mich riesig. Hoffe der Junge ist pünktlich. Nach 2 Nächten, die wir schon miteinander verbracht haben, hoffe ich, dass es noch viele werden. Nicht nur Nächte. Auch Tage. Weil ja der Mensch aus den dunklen Stunden doch ganz, oder zumindest einige davon schon anders sind. Auf der einen Seite recht locker und offen, aber meist ist das nicht das wahre Gesicht. Eigentlich sind die Menschen der Nacht unkomplizierter. Man kann zwar auch gute Gespräche führen, aber ob alles was so geredet wird, wahr ist, ist fraglich. Egal. Es ist interessant. Die Frage, ob man im Schutz der Dunkelheit einen Mensch für länger trifft, kann ich bis jetzt eigentlich nur negieren. Glaube nicht, dass ich den Menschen tagsüber anders entgegen komme. Der Alkohol spielt auch eine große Rolle. Zumindest bei den Meisten. Dieser Einfluss auf die Persönlichkeit, macht es mir dann nicht leicht, einen Menschen ein zu schätzen. Die leichtfertigen Sprüche, die da losgelassen werden, kann man nur sehr schwer für bare Münze nehmen. Natürlich wird im Alltag auch viel zu viel gelogen und hintergangen, aber da ist es irgendwie einfacher, das durchschauen. Eigentlich liegt das Problem darin, das sich die Menschen sowieso meist selbst was vormachen. Dinge tun, die sie eigentlich gar nicht tun wollen. Entscheidungen auf andere Leute abwälzen um es sich vorerst leichter zu machen. Vorerst, denn falls sie doch einmal ihr eigenes Ich entdecken, kann das ganz schön negativ ausgehen. Es ist gar nicht so leicht sich selbst kennen zu lernen. Seine eigenen Wünsche zu hinterfragen. Seine Eigenschaften zu kennen und zu akzeptieren. Lernen damit umzugehen. Sich immer in den Spiegel schauen könne, um zu sage, das bin ich. Ich stehe zu dem, was ich tue. Alles was ich mache, mache ich für mich. Auch wenn es so ist, wie bei mir. Möchte immer für andere mehr geben, als für mich. Habe eigentlich keine Ahnung warum. Es verschafft mir immer ein Gefühl der Zufriedenheit. Vielleicht ist das schon die Antwort. Etwas an zunehmen ist mir manchmal unangenehm und peinlich. Meist denke ich mir, wenn ich was bekomme, welcher Hintergedanke ist damit verbunden. Misstrauen kommt irgendwie auf. Die Grundeinstellung zu anderen Menschen ist positiv und offen, aber ab einem gewissen Zeitpunkt, stellt sich da innerlich eine Mauer auf. Schutzfunktion?
Sonntag, 22.11.1998
Vor gut 1 Stunde J. zur U-Bahn gebracht. Dieser Mensch ist was ganz besonders. Das Interesse, das er mir entgegen bringt ist Balsam auf meine zerrissene Seele. Was erschreckend für mich ist, dass ich mir unheimlich schwer tue, das alles aufzunehmen. Auf der einen Seite will und brauche ich es, auf der anderen Seite – Zweifel – Misstrauen. Ich glaube, das ist ihm gegenüber ziemlich ungerecht. Ich muss endlich lernen zu nehmen. Da steckt wirklich mehr dahinter. Und die saublöden Fragen nach dem Feedback müssen ein Ende haben. Wollte doch eigentlich nur mehr mit dem Gedanken an mich leben. Das ich das Allerwichtigste bin, und so von Anderen genommen werden will. Habe ich es noch immer nicht geschafft? Werde ich es jemals schaffen? Ich muss. Sonst mache ich mich noch total fertig. Und wenn ich mir all die Worte und Gedanken von J. durch den Kopf gehen lasse (So viele!) ist meine Fragerei hinfällig. Soviel Aufmerksamkeit habe ich schon seit einer Ewigkeit nicht bekommen. Jetzt kriege ich es so sehr und so geballt, das ich anscheinend nicht damit umgehen kann. Wahrscheinlich muss man das auch lernen. Wie? Eine Frage von Vertrauen? Eine Frage von Zeit? Wird es mir gelingen? Es muss. Diese Gedanken soeben in einen ca. einstündigen Telefongespräch mit J. durchgegangen. Wahnsinn. Es gibt Pläne für die Zukunft. Nicht nur für morgen oder übermorgen. Weiter. Für mich ein riesen Schritt. Ein gewaltiger Schritt. Neu zu lernen. Zu lernen, was Vertrauen heißt. Langsam aber sicher. Vergangenen Sonntagnacht kennengelernt. 3x telefoniert. 3x gesehen. Herz was willst du mehr. J. hat gesagt, ich soll mit der Gewissheit weiter leben, dass er da ist. Dieses Kompliment ist wirklich ganz was Wertvolles. So wie die Gedanken und Zeit die er für mich hat.
Mo.21.12.1998
War jetzt schon zum x-ten Mal auf dem Klo. Habe mich schon x-mal von einer Seite zur anderen im Bett gedreht. Gedanken wurschteln sich durch meinen Kopf. Es ist mittlerweile 03:30 Uhr, nachdem ich mir die Zigaretten, Wasser, Schokolade und dieses Buch meiner Gedanken vom Wohnzimmer geholt habe. Ich glaube die Ursache meiner Schlaflosigkeit in der Nacht hat mehrere Ursachen. Zum einem das Pinkerl Sorgen, dass ich nach wie vor mit mir herumschleppe. Keinen Job, das Geld, die Kälte, die dunkle sonnenarme Zeit. Es sind aber nicht mehr die Gedanken, die mich zermürben, sonder ich glaube, es sind die Schmerzen die damit verbunden sind. Diese Krämpfe, die ich fühle, wenn was geschieht, was ich nicht will. Wie z.B. Freitagnachmittag, als J. mir telefonisch gesagt hat, dass er dieses Wochenende, keine Zeit hat. Was soll das? Ich bin doch mehr wert, als nur ein paar Stunden in der Woche. Auch wenn ich seinen Worten nach, wie eine Lawine überrolle. Das kann es nicht sein. Wenn er mir gewachsen wäre oder wenn er mutig genug wäre, sollte er das verkraften. Falls er das nicht kann, passt es für mich nicht. So schade das auch sein mag. Ich bin schon zu müde, um dauernd etwas nachzulaufen. Nicht weil ich keine Kraft dazu habe, sondern weil das nicht das ist, wofür ich Energie verschwenden möchte. Das Glück kann man nicht erkämpfen. Man kann etwas dafür tun, man kann es heraus fordern, man kann es sich wünschen. Und wenn er mir genau zugehört hat, was ich ihm so erzählt habe, müsste er eigentlich wissen, was ich will. Und wenn das zu viel für ihn ist, dann muss er entweder Zeit dafür kriegen, dass zu lernen oder es ist ihn das Ganze nicht wert. Ich kann nicht dauernd auf was hoffen und warten. Und ich denke, sowas sollte sowieso von alleine kommen. Als ich vergangene Woche davon sprach, manches jeden Tag zu erleben, meinte er, dass das langweilig sein würde. Entweder hat er Angst vor sogenannten Verpflichtungen oder seine Gefühle reichen nicht. Ich denke, wenn man jemanden so richtig er hat, kann einen dieser Gedanke keine Angst machen. Ich werde niemanden seine Persönlichkeit oder Freiheit beeinflussen, um das zu bekommen, was ich will. Umgkehrt will ich das ja auch nicht. Was mir auch irgendwie weh getan hat, dass er am Telefon anscheinend nicht bemerkt hat, wie sehr ich enttäuscht war. Zumindest hat er gemeint, ich soll den Kopf nicht hängen lassen. Ein schwacher Trost dafür, dass er vergangene Woche überhaupt keine Zeit für mich gehabt hat. Bis auf die besoffene nächtliche Aktion am Mittwoch. Geduld, Beherrschung, Vernunft, Verständnis, das alles will ich bei solchen Dingen nicht mehr ins Spiel bringen. Es gibt da meiner Meinung nur ja oder nein.

Es gibt keine Garantie oder Gewissheit für das Glück, aber es gibt Gefühle.

Und meine sagen mir momentan, dass da mehr sein sollte. Und das da kein Schmerz sein sollte. Das stört mich. Dieser Schmerz sagt mir, es ist nicht o.k. für mich. Ich möchte das nicht. Hoffe, dass ich ihm das auch alles so sagen kann. Und ich hoffe, das ist bald. Sonst werde ich dann ungerecht und wütend. Das wäre dann auch nicht fair. Aber mehr als eine Chance möchte ich ihn dann nicht geben, das kostet mich zu viel Kraft. Und ich bin mir nicht ganz sicher, ob diese Energie überhaupt irgendein Mensch von mir haben will. Darum sollte ich sie lieber woanders raus lassen. Es tut zwar gut, den anderen zu beschenken, doch irgendwann möchte ich auch beschenkt werden. Es kann sein, dass J. zu Beginn ein Strohfeuer erlebt hat, und sich daran jetzt gewaltig verbrannt hat. Aber bevor er vor mir flüchtet, möchte ich das noch klarstellen.

Trackback URL:
https://bluesanne.twoday.net/stories/6045081/modTrackback

Du bist

willkommen!

Aktuelle Beiträge

Schuldig!
Ich klage mich in folgenden Punkten an: Ich habe...
Bluesanne - 8. Aug, 04:40
Bluesanne / Die Frau...
http://www.youtube.com/wat ch?v=23pXNeb0mV4
Bluesanne - 14. Sep, 03:09
(Liebes) Brief an einen...
So 18.12.2011 Servus mein … und nun passiert es mir...
Bluesanne - 27. Dez, 23:02
Monetäre Kreativität...
Dieses Schreiben ging heute an "Armutskonferenz" Armutskonferenz...
Bluesanne - 17. Jul, 16:01
Monetäre Kreativität...
Nun, mir ist die Kreativität nicht abhanden gekommen....
Bluesanne - 17. Jul, 15:46

Persönliches an:

bluesanne@chello.at

wen(n)´s interessiert:

...was unter die Haut geht...


Van Morrison, Van Morrison
Magic Time


Willy Deville, Willy Acoustic Trio Deville
The Willy Deville Acoustic Trio Live in Berlin

Willi & Xtra Combo Resetarits
Stubnblues-Live im Argebeisl


John Lee Hooker
Don´T Look Back


Marla Glen
This Is Marla Glen


Rp 5, Wolfgang Puschnig, Willi Resetarits, Roland Guggenbichler, Karl Sayer, Emil Kristof
Almost Blue


Ost, Various, Kurt & die Kombo Ostbahn
Reserviert Fia Zwa



Iron Butterfly
In a Gadda Da Vida



Katya Lel
Dzhaga-dzhaga



Santana, Carlos Santana
Supernatural



Ost/Various, Stefan Nilsson
Wie im Himmel


Vaya Con Dios, Dirk Schoufs
Night Owls

Zufallsbild

imm022_23A

Zahlreiche Besucher und Leser!

Alle Links in Popups öffnen

alle Links auf der aktuellen Seite in einem neuen Fenster öffnen 

Meine Kommentare

Wohl bekomms ;-)
Möge es gut gelingen und gut munden. Wie hoch sind...
steppenhund - 6. Apr, 11:29
Miau! :-))
Miau! :-))
steppenhund - 13. Dez, 02:42
Schöne Weisheit;
"über jedem Himmel gibt es einen Himmel" und Märchen...
steppenhund - 11. Jul, 22:57
Angenehme
Nachtstunden!
steppenhund - 17. Jun, 00:40
Weltsprache...
ist wohl auch Musik! Die Komminikation zwischen Menschen,...
steppenhund - 28. Mai, 02:51

Suche

 

Status

Online seit 7119 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 8. Aug, 04:40

Credits


Dankstelle
EQ - Test
Gedankensplitter
Korrespondenz
Persönliches Lexikon
Visionen aus der Vergangenheit
Warum Webloging
Zutaten zum Glück
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren