Mitternacht!
Wenn morgen ein Arbeitstag wäre, dann würde ich jetzt tatsächlich meine letzte Zigarette rauchen, den Aschenbecher entleeren, meinen Kater
eventuell von seinem Streifzug in den Gärten, rein holen, das wieder mal nicht ganz geleerte Kaffeehäferl in den Geschirrspüler räumen, den PC abschalten und hernach das Licht löschen und mich flach in meinem Bett positionieren.
Doch weil ich offensichtlich biorhytmisch gesehen ein Nachtgetier bin, tue ich das jetzt nicht. Lausche Sophie Zelmani, wie sie mir ins Ohr säuselt. Und werde mir wieder mal bewusst, wie sehr mich Musik begleitet und meine Gefühle unterstützt, verstärkt, mich abdriften lässt. In eine völlig irreale Welt. Einer Welt, wie sie mir oft Menschen beschreiben, welche Drogen konsumieren. Habe ja vor Jahren schon mal festgestellt, dass ich irgendwie süchtig nach Genüssen bin. Pragmatisch betrachtet in vielfacher Hinsicht, die Variante, welche für mich persönlich die erstrebenswerteste ist. Relativ kostengünstig, nicht wirklich die Gesundheit gefährdend, und vor allem absolut legal. Was sicherlich dabei auch eine große Rolle spielt, es bleibt trotz Schwebezustandes oder Reise irgendwo oder nirgendwo hin, das Bewusstsein für immer "on air". Mag für so manchen ein Widerspruch sein. Für mich zählt der Augenblick, welchen man auch nach vielen Jahren, abrufen kann, ohne, dass er in einem Rausch ertrunken ist. Sozusagen abgesoffen im Nichts.
Mit Musik hole ich mir oft diese Momente zurück. Verfalle in Glücks oder Trauermomente. Stürze mich da rein, wie ein Klippenspringer in die wilden Fluten. Auch wenn ich unter Akrophobie leide, da überwinde ich diese Angst.
Lieder oder Songs, sind oft wie Horoskope, in welchen man plötzlich sein Leben liest. Es erscheinen dick gedruckt, als Headline alle parallelen Stellen, man fühlt sich so verstanden und denkt:"Ja, das ist so wie bei mir!" Es finden sich immer wieder Passagen, wo man sich erkennt. Zeilen, wo sich das Leben offensichtlich spiegelt, wie ein Sonnenaufgang am Morgen in einem windstillen See. Zwar vielleicht spiegelverkehrt, jedoch es ist erkennbar. Oder, ist es nur eine Sinnestäuschung?
Meine Spiegelungen, vergangener Tage:
Vaya Con Dios, auf deutsch: "Geh´ mit Gott"
So Long (Sophie Zelmani)
Ein Freund, geht ins Ausland. Nicht für immer. Doch er fährt. Verlässt dieses Land, um in einem Anderen, eine Aufgabe zu erfüllen.
Beim Abschied, gespielt. Zufall, Fügung, bewusst, es ist passiert...und ich habe es in diesem Moment verflucht!

Doch weil ich offensichtlich biorhytmisch gesehen ein Nachtgetier bin, tue ich das jetzt nicht. Lausche Sophie Zelmani, wie sie mir ins Ohr säuselt. Und werde mir wieder mal bewusst, wie sehr mich Musik begleitet und meine Gefühle unterstützt, verstärkt, mich abdriften lässt. In eine völlig irreale Welt. Einer Welt, wie sie mir oft Menschen beschreiben, welche Drogen konsumieren. Habe ja vor Jahren schon mal festgestellt, dass ich irgendwie süchtig nach Genüssen bin. Pragmatisch betrachtet in vielfacher Hinsicht, die Variante, welche für mich persönlich die erstrebenswerteste ist. Relativ kostengünstig, nicht wirklich die Gesundheit gefährdend, und vor allem absolut legal. Was sicherlich dabei auch eine große Rolle spielt, es bleibt trotz Schwebezustandes oder Reise irgendwo oder nirgendwo hin, das Bewusstsein für immer "on air". Mag für so manchen ein Widerspruch sein. Für mich zählt der Augenblick, welchen man auch nach vielen Jahren, abrufen kann, ohne, dass er in einem Rausch ertrunken ist. Sozusagen abgesoffen im Nichts.
Mit Musik hole ich mir oft diese Momente zurück. Verfalle in Glücks oder Trauermomente. Stürze mich da rein, wie ein Klippenspringer in die wilden Fluten. Auch wenn ich unter Akrophobie leide, da überwinde ich diese Angst.
Lieder oder Songs, sind oft wie Horoskope, in welchen man plötzlich sein Leben liest. Es erscheinen dick gedruckt, als Headline alle parallelen Stellen, man fühlt sich so verstanden und denkt:"Ja, das ist so wie bei mir!" Es finden sich immer wieder Passagen, wo man sich erkennt. Zeilen, wo sich das Leben offensichtlich spiegelt, wie ein Sonnenaufgang am Morgen in einem windstillen See. Zwar vielleicht spiegelverkehrt, jedoch es ist erkennbar. Oder, ist es nur eine Sinnestäuschung?
Meine Spiegelungen, vergangener Tage:
Vaya Con Dios, auf deutsch: "Geh´ mit Gott"
So Long (Sophie Zelmani)
Ein Freund, geht ins Ausland. Nicht für immer. Doch er fährt. Verlässt dieses Land, um in einem Anderen, eine Aufgabe zu erfüllen.
Beim Abschied, gespielt. Zufall, Fügung, bewusst, es ist passiert...und ich habe es in diesem Moment verflucht!
Bluesanne - 25. Mai, 00:06
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