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Samstag, 15. August 2009

Bluesanne on the wall

Bluesanne ... an die Wand...

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Willy De Ville is still alive in my heart!

Sonntag, 9. August 2009

Les amants Willy DeVille

Les chat bleu

Als ich mich vor mittlerweile 13 Jahren auf den Weg machte, um die Freiheit zu finden, saß ich in einem Kaffeehaus. Damals besaß ich lediglich eine CD von ihm. Damals konnte ich nicht erahnen, welch Bedeutung diese und viele andere Musik in meinem Leben haben könnte. Nicht, dass mich zuvor keinerlei Musik interessierte, oh doch. Auch damals sammelte ich schon unzählige Schallplatten. Doch ich konnte noch nicht reinfallen. Versinken in die Unendlichkeiten der Melodien. Sie nimmt mich in Besitz und befreit mich zugleich. Ich bin unendlich dankbar, dass ich diese Droge legal konsumieren kann. Und es gibt auch keinerlei Substition dafür; vielleicht noch ein paar zusätzliche Obsessionen als Zugabe.

Heute bin ich wieder voll drauf. Seit nunmehr sicherlich 5 Stunden läuft durchgehend Musik. Um nicht permanent Tonträger wechseln zu müssen, habe ich den PC an meine Anlage angeschlossen. Wenn ich einen derartigen musikalischen Marathon betreibe, darf auch er niemals fehlen. Egal welche Stimmung ich gerade habe, irgendein Song passt immer.

Die Reise in meine neue Welt, führte mich zu Beginn auf etliche Konzerte eines österreichischen Künstlers, den ich ebenfalls sehr schätze. Wie es der Zufall will, trägt er denselben Vornamen wie der Sänger, der Freitag verstorben ist. Im Alter von 58 Jahren ist er los geflogen. Er gesellt sich nun zu all den anderen musikalischen Genies im Himmel. Dort oben wird die absolute Band gegründet. Ob es nun Falco, Jim Morrison, Mozart, Jimmy Hendrix, Soraya, Ella Fitzgerald, Michael Jackson und und und…all zu viele sind es schon. Viele werden noch folgen, bis das himmlische Orchester vollständig ist. Gemeinsam werden Sie eine feudale Jamsession produzieren. Jeder wird seine Genialität einbringen. Sie werden noch lange üben, bis zum Auftritt Ihres Daseins. Neue Dimensionen in einer neuen Dimension werden sich eröffnen. Sphärische Klänge werden Sie erschaffen. Diese Musik die erklingen wird, wird jegliche Liebe schaffen, welche auf dieser Erde, allzu selten vorkommt. Sie wird in sämtliche Ohren aller Lebewesen kriechen. Sie wird verzaubern und Glückseligkeit erzeugen. Ein Wonnegefühl für die Ewigkeit. Mit Leichtigkeit schwebend werden die Töne Alles in einen Garten Eden der Zufriedenheit verzaubern. Eine Welle von Endorphinen wird die Seelen befallen. Es wird ein multiples Ereignis, jeder wird seine persönliche Symphonie mit all seinen Sinnen erfassen.
So wie mich heute schon dieser Virus der Musik infiziert hat, und mich immer wieder in Besitz nimmt. Dabei fließt es in meinem Kopf und Körper. Kreativitäten sprudeln nur so heraus. Deshalb habe ich heute ein neues Projekt meiner künstlerischen Einfälle begonnen.

Meine „Bluesanne-Katze“ wird auf meine nach Farbe schreiende Betonwand gepinselt. In der Größe von 600 x 800 mm. Die für mich etwas schwierigere Angelegenheit, eine Skizze der blauen Katze, an die Mauer zu bringen, übernahm mein Liebster. Die farbliche Gestaltung erledige ich, welche mir wahrscheinlich einen Muskelkater in meinem rechten Arm einbringt. Aber wenn ich mir das bisher Geschaffene betrachte, bin ich stolz und zufrieden. Dieses Werk, entsteht aus einer Symbiose von Musik und Farbe. Es wird nun nicht nur meine Persönlichkeit zum Ausdruck bringen, welche sich hinter diesem Symbol verbirgt. Nein, es wird auch ein Dankeschön an den Willy DeVille sein. Im Gedenken an die beiden Live-Konzerte, die ich mit erleben durfte. Vielleicht klebe ich auch die vertrocknete Rose, die ich von ihm ergattert habe dazu, mal sehen.

A tribute to...Les-Amants (mp3, 4,680 KB)

PS: Auch ein Dankeschön an Franz Josef aus Steyr, der mir das erste Konzert im Rockhaus ermöglicht hat!

Sonntag, 8. März 2009

Vogel der Nacht

Mein Eindruck der letzten Jahre, Monate, Wochen, Stunden…sie vergehen viel zu schnell. Manchmal möchte ich die Zeit anhalten oder den Tag um etliche Stunden verlängern. Nicht um noch mehr zu tun, als ich eh schon mache. Nein, dazu reicht nicht einmal mehr die Zeit, die ich voraussichtlich noch zu leben habe. Die zusätzlichen Stunden wären für die Nacht gedacht. Das ist meine Zeit. Da lebe ich. Wenn ich könnte, würde ich viel öfter den Tag zur Nacht machen. Wenn ich es mir ganz genau überlege, ganz ruhelos könnte ich die dunklen Stunden nicht vergehen lassen, nein. Ich kenne mich ja! Wenn z.B. Urlaub ist, lebe ich wie ein Student ;-) Gefrühstückt wird um die Mittagszeit. Dann ein kleines Nickerchen. So eine wirklich nahrhafte Aufstehjause macht müde. Danach ein wenig Haushalt (muss ja sein – solange keine Hausperle leistbar ist). Zwischendurch ein bis mehrmals Sex, um Energie auf zu laden. Vielleicht noch ein bisschen dösen. Wenn es dann endgültig rundherum ruhig ist und draußen die Sonne schon längst unter gegangen, bin ich so richtig voll von Ideen und Tatkraft. Als wäre ich ein neuer Mensch. Manchmal weiß ich gar nicht, was ich zuerst tun soll. Vorwiegend sind es kreative Aktivitäten. Dazu brauche ich intime Beleuchtung, Musik, Kaffee und ausrechend Zigaretten. Seit dem ich mein Notebook habe, ist das natürlich besonders komfortabel auf meinem Sofa. Sich so halb horizontal den Gedankenfluss hin zu geben ist einfach herrlich. Ab und an einen Blick zu meinen Kater, der sich an den Teddybär kuschelt. Mittlerweile nimmt er fasst die gesamte Länge der Couch ein. Er erinnert mich manchmal an diese Stoffschlauchtiere, die man zwecks Abwehr der Zugluft vor Fenster und Türen legt. So lang gezogen wirkt sein Körper.
Ein genussvoller Zug aus der Zigarette. Hier in meinen vier Wänden herrscht absolutes Rauchgebot. Sonst gibt es keinerlei Vorschriften. Besonders die Schlafenszeiten sind eben sehr individuell. Wobei mittlerweile die komplette WG sich vorwiegend das Nächten aktiv beschäftigt. Manchmal gibt es sogar Stau in der Küche. Die Zeiten in denen ich völlig alleine vor dem PC gesessen bin sind vorüber. Es bewirkt ein zufriedenes Gefühl in mir.
Die selbständig in meinem Gehirn zusammen gereimten und gewachsenen Gedankengänge, werden durch die anwesenden Menschen inspiriert. Manchmal finden zwischendurch spannende Diskussionen statt und neue Ideen fließen. Anders, vielleicht als man vielleicht rechnet. „Also, mein Kater könnte locker vor zwei Fenster als Zugluftschutz dienen“, denke ich mir. Jedoch möchte ich ihn nicht dafür nutzen, und eigentlich ist es gar nicht nötig. Es ist gemütlich warm in meiner Stube. Mein Kaffee ist noch frisch. Meine ausgewählte Musik tönt aus dem Lautsprecher. Eine bunte Mischung aus unterschiedlichsten Stilen. Heute schwelge ich zwischen Oldies aus den Siebzigern und Discotanzklassikern. Es tauchen Bildsequenzen aus meinem Leben dazu auf.
Der Titel zu diesem Eintrag ist gleichzeitig auch ein Liedtitel. Dazu blitzt nicht unbedingt ein spezielles Ereignis auf, abgesehen davon, dass mich mein Freund auf diesen Song aufmerksam gemacht hat. Und das ich den Vortragenden Sänger sehr gerne mag. Ja, und dass es als bezeichnete Headline zu meiner chronobiologischen Eulen-Tendenz passt. Eben eine genetische Veranlagung (Prädisposition), gegen die ich nicht wirklich ankämpfen kann – wenn ich das richtig verstanden habe.


…flieg Gedanke und Vogel der Nacht

Sonntag, 9. November 2008

Bandbreite…ein Outing!

Manchmal wundere ich mich selbst, welch divergierenden Musikgeschmack ich habe. Es spielen dabei vielerlei Komponenten eine Rolle. Einfluss darauf haben sicherlich meine Gefühlswelt und die Menschen die mich umgeben. Sicherlich habe ich mich mit fast allen Menschen, die ich kennen gelernt habe über Musik unterhalten. Dabei gab es immer wieder Neues und Unbekanntes für mich zu erhören. Nun bin ich ja (endlich) seit 2.1.2008 liiert.

Als ich mich das erste Mal, mit ihn über Musik unterhielt erschrak ich ein wenig. Schlager! Jesas na! Den gesamten Tag und dann vielleicht auch noch nachts mit schnulzigen Liedern berieseln zu lassen, werde ich es ertragen?

Also ging ich diese akustische Konfrontation ohne jegliche Vorurteile an. Hörte mir unterschiedlichste Varianten dieses Genres an. Und, welch Überraschung, in jeden Haufen findet sich eine Perle. Zumindest empfinde ich es so. Dieser Barde mag für so manchen ein absolutes Tabu sein; mir egal. Ich kann nur sagen, man/frau sollte sich mal mit seiner Vita beschäftigen. Mich hat es irgendwie beeindruckt. Ob es nun die Beharrlichkeit oder die Vielfältigkeit ist, welche er für mich darstellt ist im Grunde genommen gleichgültig. Meinem Gefühl nach, ist er einer, der dazu steht, was er so tut in seinem Leben. So wie auch ich das immer wieder versuche. Und abgesehen davon kann ich mit meinem Liebsten dabei kuscheln…und wir fühlen uns sauwohl dabei!

Y Viva Espana

Samstag, 11. Oktober 2008

Endlich .... Kunst....

Kunst ... lich

Dienstag, 7. Oktober 2008

Máh-Ná-Máh-Ná (Mahna Mahna)

Diese hier verfassten Beiträge beschäftigen sich ja vorwiegend mit musikalischen Themen. Zusammenhänge, Erinnerungen, Erlebnisse, Stimmungsbilder, Befindlichkeiten usw. Derzeit ist meine Grundstimmung eine sehr ruhige und gelassene, ja schon fast aufs äußerst entspannte. Obwohl ich gestern mit Tatü und Blaulicht per Rettung in die Notaufnahme des Spitals eingeliefert wurde. Oder vielleicht gerade deswegen, filtern sich dann wieder einmal Prioritäten. Was gestern noch wichtig war, ist heute schon zweitrangig.
Völlig spontan habe ich mir vor ein paar Wochen einen Laptop zugelegt. Eigentlich, vorrangig für meinen DJane – Job. Das Equipment ist ja ohnehin schon so umfangreich und gewichtig. Auch wenn es nicht ganz meinen Vorstellungen von „Platten auflegen“ entspricht, es ist ganz einfach praktisch.
Nun kuschelt sich dieser elektronische Neuerwerb auf meinem Schoss und ich surfe mich so durch das Internet. Recherchiere unterschiedlichste Musikstücke. Ganz besonders spannend finde ich es, die ursprüngliche Fassung, sprich das Original, eines Liedes zu entdecken. Und die Geschichten dahinter sind oft äußerst interessant.
So wie die des Songs: Máh-Ná-Máh-Ná (Mahna Mahna) !

Dup-dup-duru (mp3, 2,036 KB)

Ursprünglich komponiert von Piero Umiliani (* 1926, † 2001) für den Softporno-Dokumentarfilm Schweden - Hölle oder Paradies? / (Svezia, inferno e paradiso. Interpretiert und gesungen von Giorgio Moroder (Südtiroler Komponist und Produzent). Aber so richtig bekannt und humorig wurde dieses textreiche Musikstück mit Unterstützung der Puppen der Sesamstrasse oder der Muppets. Dieses Video habe ich nun zu meinem „Aufheiterungsstück“ Nr. 1 gewählt.

ma na mappits ;-)

Sonntag, 22. Juni 2008

Strawberry - Fields....

...in Wien/Umgebung?

Ananaserdbeere

Auf der Suche nach Feldern, wo ich noch selbst, im Schweiße meines Angesichtes Erdbeeren ernten kann. Gestern fuhr ich guter Hoffnung, mit meinem Liebsten in meinem kleinen roten „Osterei“ los. In der Küche stehen bereits alle benötigten Zutaten für selbstgemachte Marmelade bereit. Eigentlich nicht viel, was man dazu braucht. Das Geheimnis ist eigentlich nur, alle Utensilien völlig sauber zu halten. Es dürfen keinerlei Unreinheiten in der Marmelade landen, dann wird sie nämlich schimmelig. Nun fehlten einzig und alleine nur noch die frischen Früchtchen vom Felde. Nach meiner Erinnerung nach, gab es davon einige Plätze rund um Wien, ganz in der Nähe. Ich wohne ja sozusagen an der Grenze zu Niederösterreich, und da kann es ja nicht allzu weit zu fahren sein…dachte ich. Laut Internetrechereche, sollte es tatsächlich wirklich nur einen Katzensprung dort hin sein. Die Reise sollte eine längere werden. Wir fuhren einige kleine Orte im Norden von Wien an. Unterwegs fragten wir die Verkäufer bei den Ständen, die Erdbeeren und anderes Frisches verkauften. Doch niemand konnte uns wirklich Auskunft geben. Im Marchfeld gelandet, genehmigten wir uns in einem schattigen Konditoreigärtchen einen stärkenden Kaffee inklusive Mehlspeise. Auch die netten Damen dort wussten leider auch nicht, ob es überhaupt in der Umgebung noch die Möglichkeit zur Selbsternte gab. Enttäuscht fuhren wir heimwärts. Nach etwa zusätzlichen achtzig Kilometern auf meinem Tacho, habe ich ein paar Kilo Gelierzucker, etliche Einmachgläser und den unbändigen Gusto auf selbstgemachte Erdbeermarmelade. Na vielleicht rettet mich ja noch jemand der weehrten aufmerksamen Leserschaft!

Sonntag, 2. März 2008

Bluesanne On Air!

Mittwoch, 05.03.2008
Mittelwelle 1476
oder über Internet: http://1476.orf.at/ > ganz einfach auf "Play drücken" ! ;-)

20:00 - 20:30
Kunst & Kultur
Radio Schöpfwerk
Sequardts Sequenzen


Diesmal: Buntgemischtes und Informatives zum Thema Frauen!

Moderator: Manfred Sequardt

Mit ihm plaudern:

Bluesanne, Alfred K.H., Jacqueline, Simon, Sissy u. Gaby K.



...also
Einschalten
Zuhören
Ohren aufsperren
Auf Wiederhören!

Du bist

willkommen!

Aktuelle Beiträge

Teil 38
17.06.2003 CD-Club Danube. P. sitzt in der Sauna....
Bluesanne - 24. Nov, 23:05
Teil 16
09.09.1997 17.09.1997 24 .09.1997 So.16.11.1997 D üster....
Bluesanne - 24. Nov, 22:05
24.09.1997
Mi.24.09.1997 Wunderschön en! Was auch immer!...
Bluesanne - 24. Nov, 22:03
17.09.1997 (Fax)
Mi.17.09.1997 Servus! Um alle medialen Möglichkeiten...
Bluesanne - 24. Nov, 20:45
Di.09.09.1997
Grüssi! Bin so richtig gut drauf, weil warum?...
Bluesanne - 21. Nov, 23:15

Persönliches an:

bluesanne@chello.at

...was unter die Haut geht...



Van Morrison, Van Morrison
Magic Time


Willy Deville, Willy Acoustic Trio Deville
The Willy Deville Acoustic Trio Live in Berlin


John Lee Hooker
Don´T Look Back


Marla Glen
This Is Marla Glen


Rp 5, Wolfgang Puschnig, Willi Resetarits, Roland Guggenbichler, Karl Sayer, Emil Kristof
Almost Blue


Santana, Carlos Santana
Supernatural



Vaya Con Dios, Dirk Schoufs
Night Owls




Ost, Various, Kurt & die Kombo Ostbahn
Reserviert Fia Zwa


Katya Lel
Dzhaga-dzhaga


Ost/Various, Stefan Nilsson
Wie im Himmel


Iron Butterfly
In a Gadda Da Vida

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Meine Kommentare

Fein,
dass es hier auch einen "Besessenen" gibt, welcher...
bluesanne - 23. Nov, 11:15
Klingt wie
Dschungelcamp auf österreichisch ;-) - gmiatlich Bist...
bluesanne - 23. Nov, 10:59
Servus mein lieber Prof....
...wann und wo kann ich diesen Ohrenschmaus mit Dir...
bluesanne - 30. Sep, 08:41
The Lovers
Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar. Dieses...
bluesanne - 18. Aug, 10:56
@ Eierschwammerln - Lebensmittel...
...leider mein lieber Prof., es ist ein Trugschluss,...
bluesanne - 3. Aug, 11:10

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