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    <title>Life is... (multiple choice!) : Kommentare</title>
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    <dc:publisher>Bluesanne</dc:publisher>
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    <title>Life is...</title>
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  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/453138557/">
    <title>Schuldig!</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/453138557/</link>
    <description>Ich klage mich in folgenden Punkten an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es zugelassen, mich 18 Jahre von meinem Vater schlagen und missbrauchen zu lassen. (1962-1980)&lt;br /&gt;
Ich habe mich anschließend weitere 16 Jahre der seelischen Gewalt, in meiner Ehe ausgesetzt. Als Höhe- und Schlusspunkt dieses psychischen Terrors, habe ich mich fast umbringen lassen. (1981-1997)&lt;br /&gt;
Ich hatte kurz darauf die Chuzpe, einen besser bezahlten Job zu verlangen. Diese Unverschämtheit bezahlte ich mit Beschimpfungen und Arbeitsverlust. (1998)&lt;br /&gt;
Ich habe es gewagt, nach 34 Jahren endlich die Freiheit einfordern zu wollen. Diese Frechheit kostete mich jede Menge Unverständnis und den Verlust von Freunden.&lt;br /&gt;
Doch das Dreisteste, was ich wohl mein ganzes Leben getan habe, war wohl der Versuch,  immer ehrlich und nett zu Menschen zu sein. Ich dachte, dadurch kann ich doch nichts Unrechtes tun, in meinem Leben. Ich habe immer die Karten auf den Tisch gelegt. Es waren wohl die Falschen. Die Atouts waren nur äußerst selten dabei. Pech gehabt, ich habe zu viel Übermut und Risiko in das Lebensspiel gesteckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich übernehme voll und ganz die Verantwortlichkeit für all die begangenen Taten. Schuldig im Sinne meiner eigenen Anklage. Verurteilt zu weiteren 50 Jahren auf dieser Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde weitere Straftaten gegen mich begehen. Mich meinem Glauben an das Gute im Menschen hingeben. Die Anderen immer zuerst dran kommen lassen, mich hinten anstellen. Mich wort- und tatenlos umdrehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde weiterhin meine naiven und dilettantischen Bilder malen, welche aus meiner tiefsten inneren Seelenhöhle kriechen.  Ich bin verdammt dazu, dies zu tun. Diese Farbenkonstruktionen auf leeren weißen Flächen sind mein Gefängnis. Diese Malzelle beschützt mich und den Rest der Welt vor meinen Straftaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder ist seines Glückes Schmied. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Niemand ist an allem schuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Niemand, bin ich, ich übernehme die volle Verantwortung für mein Leben, und das was da noch kommen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch Ehrensache, dass ich selbstverständlich auch zu allen meinen finanziellen SchuldEn stehe. Ich habe diese aus reinem Egoismus wachsen lassen. Lieber 35 Jahre arbeiten, für wenig Geld als Garnichts für die Gesellschaft und Allgemeinheit tun. Keine Frage, dass ich am Beginn des Monates alle meine Rechnungen begleiche, selbst wenn dann kein Geld zum Leben übrigbleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich trage ich auch Schuld an meiner Krankheit. Sie ist wiederum schuld daran, dass ich mich schuldig fühle. Nein, völlig falsch! Ich bin schuld, niemand anderer. Die Schmerzen und Qualen sind zu Recht und ich habe sie verdient. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katzen ziehen sich zurück, wenn es ihnen schlecht geht. Wahrscheinlich schämen sie sich, so wie ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zusätzliche Strafe erlege ich mir, aber vor allem für meine alleinerziehende Tätigkeit als Mutter auf. Der Glaube an die Familie und Zusammenhalt hat mich dazu gezwungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine EntSchuldigung erbitte ich an die Menschen, die ich übersehen und überhört habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtrag: Ich werde wohl, das eine oder andere Delikt in meiner Vita verdrängt haben. Man möge dies, jedoch nicht als Schuldminderung betrachten.</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2013-08-08T02:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/142785483/">
    <title>Bluesanne / Die Frau mit den roten Haaren und dem bunten Rucksack</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/142785483/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=23pXNeb0mV4&quot;&gt;http://www.youtube.com/watch?v=23pXNeb0mV4&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2012-09-14T01:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/59213051/">
    <title>(Liebes) Brief an einen (Un)Bekannten!</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/59213051/</link>
    <description>&lt;i&gt;So 18.12.2011&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Servus mein …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und nun passiert es mir nach unendlich ewig langer Zeit, dass mein etwas verkrustetes Gehirn, wieder in Bewegung gerät. Es rasen die abwegigsten Gedanken durch die Bahnen und nehmen kein Ende. Es ist, als hätte sich da tief drin in meinem Kopf ein verborgenes Energiefeld los gelöst, und sich auf den Weg durch meine grauen Zellen gemacht und diese freigewordene Kraft, knipst nun eine Synapse nach der anderen an. So als würdest Du eine Lichterkette einschalten. Es ist ein angenehmes und befreiendes Gefühl, wenn man bedenkt, wie unendlich wichtig mir mein Geist ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch, was mir noch paradoxer erscheint, ist die Tatsache, welche Gefühle in mir hoch kommen, wenn ich Deine E-Mail im Postfach erblicke, und anschließend Deine Worte in mir aufsauge. Auch wenn darin ja nicht wirklich romantische oder ähnliche Gedanken formuliert werden. Aber irgendwie sind es für mich nicht nur Worte, es ist als würdest Du da sein, und ich fühle mich unendlich umarmt von Dir. Ein derart wohliges Gefühl, dass ich ebenfalls, schon seit ewigen Zeiten vermisst habe. Es schleudert mich wohl wie die Teilchen in Cern durch die Röhre. Ob es nun lediglich die Sehnsucht danach ist, oder „tatsächlich“ passiert, möchte ich nicht hinterfragen. Es würde meine Phantasie ankratzen und beschädigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All die Macht der verwirrenden und absolut einzigartigen Emotionen, die mich vor über drei Jahren befallen hatten, überschwemmt mich in diesen Moment. Sie kriecht in mich hinein, und lässt mich für einen kurzen Moment zufrieden sein. Auch diese ungetrübten und ehrlichen Empfinden, habe ich schon so unendlich lange nicht mehr gefühlt. Nach diesem Ausbruch in mir, kramte ich die Korrespondenz von damals hervor und plötzlich war alles irgendwie klar. Gereinigt in Kopf, Seele und Herz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen einleitenden Worten meiner augenblicklichen Befindlichkeit, wäre es natürlich gelogen, wenn ich nun schreiben würde: „Komm, wann Du kannst.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich meinen Gefühlen endlich wieder Glauben schenken könnte, dann würde ich alles dafür tun, um Dich zu spüren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber…ich bin krank. Und ich befürchte, ich traue mir nicht ganz über den Weg. Natürlich kann ich mir auch gut vorstellen, wie sehr ich Dich mit meinen Sehnsüchten verwirre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sag mir, ist da was, was ich nicht wissen kann? Etwas was Du auch weißt, und nicht realisieren kannst. Es nicht zulassen kannst, weil es so irreal scheint. Das Projekt von damals kommt offensichtlich in eine neue Phase. Macht es Sinn, hat es Sinn? Fragen über Fragen türmen sich auf den Haufen der explodierenden Endorphine. Decken sie zu, und greifen sie an, wie ein Virus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzen Ewigkeiten, kommen mir vor, als hätte ich in einem Schneckenhaus gelebt und wäre in diesem Irrgarten herum gelaufen. Deshalb kommt mir dieser Augenblick mit Dir so klar vor. Aus welchen Grund auch immer. Es fällt so verdammt schwer, daran glauben zu wollen. Die Angst! Ich hasse, diese Scheißangst, vor Geschehnissen, die nicht wirklich planbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am liebsten würde ich diese Ansammlung an Zweifel auf eine Deponie schmeißen, und …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach Du Mensch! Bist Du Der, den man sein ganzes Leben lang sucht. Der Mensch, der alle Sehnsüchte in mir zum Stillstand bringt und Hoffnung gibt? Der Mensch, der mir wieder Stabilität, Zuversicht, Kraft und Liebe schenkt? Bist Du das Weihnachten, das vor der Tür steht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heftig, kann ich Dir nur sagen! Ich fasse meine eigenen Worte nicht, die aus mir heraus sprudeln. Jedoch lasse ich sie fließen, sonst zerplatze ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was drückt, muss raus ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz wieder auf den Boden der harten Tatsachen kehrend. Ob nun Deine anfallenden Probleme mit den nicht vorhandenen Zeitfenstern oder meine derzeit miese Lebenslage „wichtiger“ sind, darüber möchte ich nicht diskutieren. Abgesehen davon, wäre es vermessen von mir zu sagen, lass die Krebsforschung, Krebsforschung sein – es geht um das (Über)Leben einer Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht kann ich Dir Deine tatsächliche Entscheidung erleichtern, wenn ich Dir sage, was ich mir wünsche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, auch falsch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisher verfassten Buchstabenkonstellationen sprechen für sich (mich;-). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, die absolut richtige Entscheidung ist die, die Du fühlst! Wenn Du spürst, wie auch meine Zeilen in Dich hinein wandern, und Du keinen klaren Gedanken mehr fassen kannst. Versuche ganz tief in Dich hinein zu hören, und absolut ehrlich und aufrichtig zu sein. Lass Dein Herz entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;„Worte können nichtssagend sein. Gefühle sprechen für sich. Das Herz erzählt Dir die Wahrheit!“(Bluesanne)&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und absolut ohne jegliche emotionale Regung, rein rechnerisch, wünsche ich mir einfach, so viel Zeit, wie möglich mit Dir zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nundenn…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Küsse und umarme Dich inniglich</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Korrespondenz</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-12-27T21:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/34629230/">
    <title>Monetäre Kreativität XV. ! - Notruf! Working poor!</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/34629230/</link>
    <description>Dieses Schreiben ging heute an &quot;Armutskonferenz&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.armutskonferenz.at/&quot;&gt;Armutskonferenz&lt;/a&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am 6.6.2011 habe ich Ihnen bereits eine E-Mail gesandt, welches ich gerne nochmals im Anhang mit schicke. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich ihr Postfach innerhalb von kürzester Zeit enorm anfüllt. Diese Unzahl an Schreiben, dann auch noch zu bearbeiten, bedarf wahrscheinlich enormen Zeit- und Kraftaufwand.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz zu mir, und weshalb ich Sie kontaktiere: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn dieses Jahres, schwebt das Damoklesschwert über meinen Arbeitsplatz. Dies ist nicht sehr erfreulich, wenn ich bedenke, dass ich schon jetzt mit dem verdienten Geld, nicht wirklich auskomme. Deshalb stellte sich mir die Frage, was tun?  Ich startete eine Aktion auf FB: „Rette meinen Job“ Hier habe ich versucht ein paar Leute über meine Lage und dem meines Arbeitsplatzes zu informieren. Im Laufe der Zeit, spitzte sich die finanzielle Lage enorm zu. Deshalb war es mir ein Anliegen noch mehr in die Offensive zu gehen, und ich verfasste meine erste:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Monetäre Kreativität ! - Notruf! Working Poor!“ als Notiz bei FB. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rückmeldungen waren äußerst positiv, wie auch erschreckend für mich. Und ziemlich bald wurde mir klar, dass es vielen Menschen in unterschiedlichsten sozialen und beruflichen Schichten, ähnlich oder genau so geht. Auf der einen Seite, sprießt der Einfallsreichtum, wenn man kein Geld zum Essen und sonstigen überlebenswichtigen Dingen hat, auf der anderen Seite, traurig. Jedoch denke ich, dass ich Ihnen das wohl nicht im Detail beschreiben muss, da Sie sich speziell mit diesem Thema auseinander setzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits geht es mir darum, meine Zukunft etwas zuversichtlicher und entspannter zu gestalten. Auf der anderen Seite wünsche ich mir, dass dieses Thema nicht zu einem Tabu wird. Ich habe eben auch festgestellt, dass Menschen nicht gerne darüber sprechen, weil Sie denken, dass sie selbst daran schuld sind. Was meiner Meinung nach in den wenigsten Fällen, so ist. Mein Engagement soll sich dahin bewegen, wo sich tatsächlich was bewegt. Wo endlich Lösungsansätze diskutiert werden können. Abgesehen vom wirtschaftlichen Aspekt, ist es sicherlich auch nicht für das Gesundheitswesen förderlich, immer mehr ausgelaugte und kraftlose Menschen zu „produzieren“. Selbst ich als „Stehaufmädl“, frage mich täglich, woher ich meine Energien her nehmen soll. Dennoch hält es mich nicht davon ab, was zu tun, für die Zukunft. Ich habe absolut keine Lust jemals das Formular für die Mindestsicherung aus zufüllen und in einem Pflegeheim, einsam und verlassen, dahin zu sterben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele schimpfen, sind ratlos, ertragen es leidend, ich habe den Wunsch weiter zu tun. Mit Freude und positiver Energie. Vielleicht gibt es in dieser Hinsicht, bei Ihnen in irgendeiner Art und Weise eine Möglichkeit. Vorab danke ich Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und verabschiede mich  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Susanne Krammer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
www.bluesanne.tk &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: meine „Monetäre Krativität! – Notruf! Working Poor!“ finden Sie, bei Interesse auf FB: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FB - Susanne Krammer - Notizen!  Derzeit stehen 15 Notizen zur Verfügung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren ein Video auf Youtube:&lt;br /&gt;
Working Poor - Video  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier gibt es ein paar statistische Zahlen, die sicherlich korrigierbar sind, da sie ja schon etwas älter sind, und die Zahl der &quot;Betroffenen&quot; schon angestiegen ist:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://news.orf.at/stories/2013764/2013761/&quot;&gt;Bericht&lt;/a&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Warten auf den Ultimo des Monats, beginnt ab sofort wieder. Nun heißt es wieder kreativ, die Tage überstehen. Keinen Kilometer, mit dem Auto, unnötig fahren. Die Essensreste zu Hause zu neuen delikaten „Kriegsküchengerichten“ verzaubern. Die Freizeit vor den elektronischen Medien dieser Zeit verbringen. Vielleicht ein paar neue, oder noch nicht ganz ausgereifte Visionen weiter zu bearbeiten oder zu überdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann sollte ich noch einige Gläubiger davon informieren, dass es derzeit bei mir kein Geld zu holen gibt. Die Idee, meine Bilder gegen Leistung oder Ware ein zu tauschen funktioniert auch noch nicht. Die alten Meister, taten das früher. Bin halt wohl kein Meister, und mich selbst zu promoten, das fällt mir manchmal schwer. Mag ja auch sein, weil es noch mehr Menschen gibt, die finanziell ebenfalls in der Bredouille sind, dass es nicht funktioniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt wieder einmal ins Gedankenringelspiel und das beende ich jetzt lieber. Mal sehen, wie es weitergeht. Was es so oder so tut.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien, Montag, 20. Juni 2011 um 00:01</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-17T13:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/34629232/">
    <title>Monetäre Kreativität XVI. ! - Notruf! Working poor!</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/34629232/</link>
    <description>Nun, mir ist die Kreativität nicht abhanden gekommen. Kann auch nicht, fließt einfach in meinen Adern. Was ein wenig fehlt ist die Energie. Körperliche Energie.  Oder kommt es mir nur so vor? Manchmal fühle ich mich so niedergeschlagen, dass ich mir nur eines wünsche: Schlafen, schlafen und nochmals schlafen. Andererseits habe ich keine Zeit, zu schlafen. In meinem Kopf jonglieren die Gedanken und ab und an formiert sich das Ganze doch tatsächlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dieser immerwährende Prozess des Denkens, ein wenig Format an nimmt und sich ein wenig klarer zeigt, bedarf es oft Zeit. Auch Zeit zu leiden oder zu trauern. Tränen fließen zu lassen. Sich dem ganzen Schmerz hinzugeben und ihn dann los zulassen. Sich seinen Schwächen klarer zu werden, und diese vielleicht als Stärke zu kompensieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch, vor allem ist es wichtig, Menschen um sich zu sammeln, die mich stützen. Die mir sagen, was Sache ist. Menschen, die ehrlich und authentisch sind. Gut, dass da einige sind! Ich bin dankbar dafür. Sie sind geduldig, und sie glauben, wie ich an das Gute im Negativen. Oft reden sie auch gar nicht mit Worten mit mir. Sie schenken mir einfach kleine Dinge, Dinge die mir Freude machen. Es sind oft auch keine materiellen Gegenstände, die man bezahlen kann. Geschenke, die einfach Freude und Energie geben. Es sind Zeichen und Signale, die mir zeigen, dass sie da sind, für mich! Das ist ein angenehmes Gefühl. Ich wünschte, ich könnte sie täglich erkennen, diese Gesten. Mag ja auch sein, dass ich sie oft nicht sehe, getrübt  durch meine nassen Augen.  Deshalb ist es eben gut, dass diese Menschen mich im Auge behalten, hartnäckig an mich heran treten und mir vor Augen führen, dass es sich sehr wohl lohnt, weiter zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie ich es auch mit anderen tue, motivieren, aktivieren, reparieren und bestärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Fein, dass es Euch gibt! Es dürfen sich alle betroffen fühlen! Danke Ihr Lieben Menschen!&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, genug der Befindlichkeiten, die zwar auch kein unwesentlicher Teil einer Lebenssituation, wie dieser sind, jedoch nicht wirklich weiterführend, im Sinne von Perspektiven. Zur Erinnerung, ich habe ja mein Anliegen an etliche öffentliche Stellen versandt. Für mich war es besonders spannend, zu sehen, wie und was geschieht. Welche Vorschläge oder  Ideen kommen werden.  Resümee, unterm Strich, gab es von allen öffentlichen Stellen eine ausführliche und relativ klare Antwort. Zumindest dahingehend, wer wofür zuständig ist. Ein Gespräch, schon nach einem Tag, nach Absenden meiner Post, mit einem Herren aus dem Sozialministerium, war dahin gehend aus der heutigen Sicht, auch sehr aufschlussreich. Deshalb, weil ich mich ja auch mit der Tatsache auseinander setzen muss, dass es meinen Job, im kommenden Jahr, tatsächlich nicht mehr gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich dann eine völlig andere Ausgangssituation. So wie ich das jetzt miterlebe und vor allem spüre, sieht es nicht besonders gut aus. Selbst, wenn es weitergehen sollte, wird es mit enormem Energieaufwand verbunden sein, und diese Anstrengungen fürs knappe überleben, sind mir einfach zu viel. Sprich jeden Tag, derart geschlaucht Heim kommen, um nur noch auf das Sofa zu knallen, darf einfach nicht sein. Diese Müdigkeit, resultiert sich wohl nicht nur aus meiner nicht Fitness, es spielt sicherlich auch dieses seltsame Gefühl, der Machtlosigkeit, eine große Rolle.  Mit Dingen und Situationen in der Arbeit konfrontiert zu sein, die nicht änderbar sind. Deshalb nicht, weil sie nicht in meinem Kompetenzbereich sind und auch nicht zu meinen Aufgaben gehören. Natürlich lasse ich mich durch derartige Auflagen, nicht immer abschrecken, doch in diesem Fall, würde es mir wohl schaden, wenn ich mir dahingehend noch mehrl aufladen würde. Es geht mich zwar was an, aber ich habe einfach nicht die entscheidende Autorität dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird wohl so sein, dass ich meine etwas verklärten Augen etwas öffne, und diese in  andere Richtungen blicken zu lassen. In trüben Gewässern  taucht es sich nicht gut. Selbst mit den Sensoren die ich besitze, oder gerade deswegen. Also werde ich wohl meine Umschau beginnen und mich darüber freuen, welche neuen Herausforderungen auf mich zukommen. Alte Schuhe können bequem sein, doch einmal sind sie unansehnlich und kaputt, da sollte man neue kaufen. Frauen lieben ja diese Fußbekleidungen in unterschiedlichsten Varianten ganz besonders, auch ich! Besonders gerne welche, die hohe Absätze haben, sie machen einem noch größer und selbstbewusster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Nochmals herzlichen Dank, an die Menschen die für mich da sind!&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Denn wer allein den lieben Gott läßt walten, der wird den Bettelstock sein Leben lang behalten.&quot;François Villon: Die Ballade von der Selbsthilfe&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien,  Sonntag, 17. Juli 2011 um 02:21</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-17T13:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/34629227/">
    <title>Monetäre Kreativität XIV. ! - Notruf! Working poor!</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/34629227/</link>
    <description>Falls die Welt tatsächlich untergehen sollte, was ich mir bildlich nicht vorstellen kann, wohin sollte sie auch versinken….aber wenn das wirklich mal geschehen sollte, ich möchte nicht bei den Überlebenden sein. Das rundum Sterben schmerzt, ich kann es kaum in Worte fassen. Noch eher in Musik oder Bilder verpacken. Als Frau ist man ohnehin mit dem Segen der enormen Feinfühligkeit belegt. Es bringt manchmal Vorteile, doch in Augenblicken wie diesen ist es ein Drama. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Hirn schaltet nur teilweise auf Logik und ökonomischen Verstand. Verdammt nochmal! Ich kann gerade jetzt keine Gefühlsduseleien gebrauchen! Ja wenn es hart kommt, dann verdammt hart. Sellerie, sagt schon der Gemüsetandler am Naschmarkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird wohl wieder mehr Schmerz als Wut vorhanden sein, um diesen Zustand zu verarbeiten. Es liegt nun nicht in meinem Naturell auf alles zu schimpfen und dort meinen Frust zu deponieren. Manchmal schmeiße ich mit Aschenbechern, Tellern sogar ein Tisch hat schon mal dran glauben müssen, aber ich ziele damit nie auf Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil ich blockiert bin und etwas angeschlagen, bringe ich lediglich eine Bild- und Musiksymbiose im Sinne meines Anliegens zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine videoaktivierte Collage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=QBSL1xS6Jq0&quot;&gt;woorkingpoor-videolisiert&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Heaven stood still“ when I looked in your Eeys! It´s over, good luck! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien,  Sonntag, 19. Juni 2011 um 02:57</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-17T13:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/34629225/">
    <title>Monetäre Kreativität XIII. ! - Notruf! Working poor!</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/34629225/</link>
    <description>Es hat am Wochenende ordentlich gedonnert. Seit gestern herrscht Stille. Auch wenn, wieder ein paar „Abschiede“ geschehen sind, ist es überraschend ruhig. Versuche diese Lautlosigkeit zu verinnerlichen. Viele Fragen haben sich wohl irgendwie zu dem, durch mein Fenster scheinenden Mond, verflüchtigt. Sicherlich noch nicht für jedes meiner Anliegen, eine Lösung gefunden, jedoch stimmt es mich ein wenig entspannter. Es hat wohl die Umgewöhnungsphase begonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstrukturieren, neu planen oder ganz einfach munter drauf los leben. Frage mich das jetzt nicht, nein! Es scheint eine neue Dekade begonnen zu haben. Mein Leben besteht aus derartigen Lebensabschnitten, die durchschnittlich 10 Jahre an dauern. Dann kommt ein neuer Schub für Veränderung. Ich habe das nie so geplant, und mir auch nicht ausgedacht. Es passiert ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor kurzen schrieb ein Lieber, ich solle auf meine Reputation achten. Daher werde ich wohl einiges meiner, in mir steckender Persönlichkeit, besser nicht öffentlich zu Tage bringen. Was ja vielleicht, ohnehin schon ein paar Mal geschehen ist. Es schickt sich eben für eine Frau nicht, so manches, so wie ein Mann an- oder auszusprechen. Vordergründig vulgär zu artikulieren, jedoch die Dinge eigentlich nur beim Namen zu nennen. Die wahren Gesichter der Menschen, scheinen im Untergrund zu agieren. Oder unter vier Augen und Ohren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tabuthemen wie  Sex und auch Geld, über das man ja bekanntlich nicht spricht, sondern beides, hat man ganz einfach, kenne ich kaum. Tod, gehört ebenfalls zu den, nicht so gerne diskutierten und offen ausgesprochenen Dingen, jedoch er wird uns alle ereilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist es eine Frage des Anstandes und des Respekts anderen gegenüber, mag schon sein. Die Interpretation von Geschriebenen und Gesagten, ist ja vielfältig. Und allzu oft, völlig konträr, zu dem, was eigentlich zum Ausdruck gebracht werden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit für intensive und fruchtbare Gespräche nimmt sich kaum jemand. Es ist natürlich anstrengend und mit viel Ausdauer verbunden, wirklich Klarheit und Gemeinsamkeiten in Worten zu finden. Mag sein, dass es eine unerfüllbare Sache ist, aber sicherlich erstrebenswert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal denke ich mir, was hat das alles noch mit meiner finanziellen Krise zu tun? Ich denke, sehr viel. Um etwas ändern oder bewegen zu können, muss man Prozesse durchlaufen. Verstehen und lernen. Das benötigt Zeit. Die Gläubiger warten zwar nicht drauf, dass ich mich gefunden habe, jedoch es wird bis dahin nicht so bedrohlich auf mich wirken, denke ich mal. Der richtige Weg, ist nicht immer der kürzeste, und die Brocken müssen weg geräumt werden. Das kann nur gelingen, wenn eben ein wenig Gelassenheit und Gelöstheit ins Leben kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die (relative) Gewissheit, dass ich in etwa 14 Tagen mein Urlaubsgeld bekomme, ist ja auch nicht so unwesentlich. Selbst, wenn ich fast alles davon, für meine bisher offenen Rechnungen verwende. Klar möchte ich gerne wohin fahren. Die müden Beine ins Meer halten, und einfach eine Brise Seeluft ganz tief einatmen. Es wird die Zeit wieder kommen, vielleicht schon bald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zuvor, sollte ich noch ein wenig ruhen, und meinen, fürs Wohlbefinden, Obsessionen widmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen beantworten sich, nicht immer durch ein Wort,  oft eher durch ein behagliches und zuversichtliches Gefühl! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Nur entspannte Frauen, sind starke Frauen.&lt;/i&gt;(Bluesanne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien,  Freitag, 17. Juni 2011 um 02:07</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-17T13:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/34629222/">
    <title>Monetäre Kreativität XII. ! - Notruf! Working poor!</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/34629222/</link>
    <description>&lt;i&gt;Verluste – Gewinne!&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rechnung ist in der Buchhaltung relativ einfach. Schwarze Zahlen, rote Zahlen. Wie schaut das eigentlich in einer Kooperation aus? Beruflich, wie auch Privat? Gibt es hierfür auch einen Rechenschlüssel? Darf, soll, muss oder kann man hier auch ganz einfach Plus und Minus gegenüber stellen? Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inventur, zwischendurch machen, ist wohl sinnvoll. Wobei, was soll schon raus kommen. Die Zahlen hinsichtlich des Einkommens und der anfallenden Kosten sind schon etliche Male gegenüber gestellt worden. Das ist nicht änderbar. Zusätzliches Einkommen, an denkbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergangenes Wochenende, wurde durch den Feiertag verlängert, es ist verdammt viel geschehen. Das tut es ohnehin schon fast täglich. Was kaum zu verarbeiten ist. Mein Ventile sind die Musik und sicherlich auch das halbwegs sinnvolle aneinander reihen von Buchstaben, welche ich dann noch versuche in verständliche Worte und Sätze zu vervollständigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines ist mir hinsichtlich der Betrachtung der allgemeinen Wirtschaftslage, meines finanziellen wie auch persönlichen Status, klar geworden – so geht es einfach nicht!  Wie schon des Öfteren erwähnt, tut es mir einfach nicht gut. Die permanente Erschöpfung ist enorm belastend. Meist versuche ich, in derartigen Situationen cool und gelassen zu bleiben. Sachlich betrachtend,  um nicht zu überstürzt oder falsch zu agieren. Irgendwie widerspricht sich das oft mit meiner Spontanität und Intuition. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zerreißt mich innerlich, wenn ich die vorhandenen Komponenten im Hirn jongliere. Das geht solange gut, bis ich explodiere. Die Geduld und die Besonnenheit sind allzu strapaziert. Weil, mir jedoch der Mensch an sich sehr wertvoll ist, vermeide ich es meist, meine emotionalen Ausbrüche, vor oder mit anderen zu zelebrieren. Leider gelingt es mir  immer weniger, meine nahe Umgebung davon zu verschonen.  Verletzungen, Hilflosigkeit, Ratlosigkeit darauf hin Eskalation und Schlussstrich. Ob es nun gut oder nicht gut ist, weiß ich nicht. Ob es sinnvoll oder dumm war, weiß ich auch nicht. Ob es richtig oder falsch war, weiß ich schon gar nicht. Es ist einfach so. Finanziell betrachtet, wohl ein Desaster, schlimmer als es ohnehin schon ist. Zumindest, aktuell. Hochgerechnet in die Zukunft rechnend, wahrscheinlich wohl nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses private einschneidende Ereignis, ist irgendwie vergleichbar mit dem großen Topf, wo wir alle unsere schwer verdienten €uros rein schmeißen. Scheinbar in ein tiefes Loch, und irgendjemand sitzt da unten und freut sich, über unsere Blödheit. Investition in eine Sache, wo kaum jemand was davon profitiert. Ob sich das auf Dauer wirklich aufrecht halten lässt, ist vergleichbar mit meinem  privaten Dilemma. Eine Frage von Zeit, bis sich das Ventil dieses Druckkochtopfes aus der Verankerung löst und es gewaltig tuscht. Oder, doch nicht? Es fühlt sich so an. Für mich ist dieser Hinsicht, eine Veränderung schon längstens fällig. Mag sein, dass ich privat etwas nachsichtiger sein hätte können, aber was hilft mir heute das Konjunktiv, wenn es schon geschehen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner Trost bleibt mir aus den vergangenen Erfahrungen – es wird sich auf alles eine Antwort finden – alles nur eine Frage von Zeit. Welche wertvoller denn je geworden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines möchte ich keineswegs verabsäumen: &lt;i&gt;Es tut mir leid, wenn es weh tut, seid getröstet, mich schmerzt es doppelt!&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ein paar Stunden, trete ich wieder meine Fahrt in die Werkstatt an. Freue mich auf die Menschen, die ein bisschen Zuversicht schöpfen können, um einen kleinen Schritt weiter zu kommen. Das hilft mir sehr, in meinem Kreisel. Es bringt ein wenig Ruhe, in dieses Chaos. Oft kristallisieren sich daraus auch ein paar Puzzleteile für meine persönlichen Angelegenheiten. Das ist das Befriedigende in diesem speziellen Berufsfeld zu sein. Somit geht hier zumindest noch ein wenig die Rechnung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien, Mittwoch, 15. Juni 2011 um 01:50</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-17T13:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/34629220/">
    <title>Monetäre Kreativität XI. ! - Notruf! Working poor!</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/34629220/</link>
    <description>Das Leben ist und war schon immer eine Hochschaubahn. Zu dieser Erkenntnis, ist wohl jeder von uns schon einmal gekommen. Wo die Höhen und Tiefen sind oder waren, erkennen wir oft erst im Nachhinein. Manchmal, nein eigentlich ist es auch meist gut so. Zumindest bei den Tiefen. Wenn man aber nun permanent versucht aus den Tiefen einen Weg nach oben zu suchen, und es gelingt einem nur ansatzweise, dann läuft, vielleicht etwas falsch, oder? Kann es aber auch sein, dass man keine Zeit mehr hat, sich mit den Höhen zu befassen, weil die Tiefe permanent vor einem liegt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kryptisch, mag das alles in so mancher Ohr klingen, oder dem wehrten Leserauge erscheinen. Lediglich, die Menschen, die beide Seiten nur irgendwie im Ansatz gefühlt haben, werden es wohl  tatsächlich ein wenig begreifen, was ich hier von mir gebe. Und das zu einer Uhrzeit, wo „man“ ja gefälligst zu schlafen hat.  Manchmal versuche ich, nicht mehr nach zudenken. Manchmal versuche ich zur Ruhe zu kommen. Manchmal, schreie ich und manchmal weine ich. Manchmal bemühe ich mich, einige Dinge zu akzeptieren, wie sie nun mal sind. Aber kann ich es einfach hinnehmen, dass sich unter mir der Boden senkt, und ich auf einem brodelnden Vulkan stehe. In die Öffnung blicke, und das Unheil, bei vollen Bewusstsein mit erlebe.  Es ist wohl so, sonst würde ich nicht jeden Tag, derart beunruhigt sein. Selbst wenn ich bemüht bin, völlig andere Meinungen oder Sichtweisen zu implizieren, komme ich auf keine wirklich adäquate beruhigende Phase. Wo doch gerade jetzt, meiner Meinung ein klarer und emotionsloser Kopf gefragt wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich liebe die Natur, insbesondere den Wald. Vielleicht stehen zu viele Bäume im Weg, vielleicht stehe ich mir selbst im Weg? Wobei, diese permanenten Fragenkarusselle bringen mich definitiv nicht weiter, zumindest nicht bei dem absolut akuten Problem. Ringelspiele drehen sich bekanntlich im Kreis, und so geht es mir. Wobei, es fühlt sich eher wie eine Spirale, welche immer enger gen die Mitte wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich sollte ich wieder einmal die letzten (wobei es werden nicht die allerletzen) Energiereserven über den Tellerrand hinaus investieren. Dort wo sich für mich, schon zumeist, die richtigen Wege erschlossen haben. Einsam und alleine zu sein, sind völlig konträre Dinge im Leben. Alleine gelassen zu werden ist jedoch für mich, die schlimmste Variante. Weil diese, mit den ärgsten Verletzungen verbunden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf sich alleine gestellt sein, bedeutet  auch, Verantwortung, sich gegenüber zu haben. Auf sein eigenes Wohl zu achten. Wenn dies aber schon sehr lange auf der Strecke bleibt, oder nur noch phasenweise bedient wird, ist es allerhöchste Zeit. Zeit, um den Ballast abzuwerfen, so wie es auch Ballonfahrer tun, um an Höhe zu gewinnen. Mein Rucksack, ist mittlerweile voll mit Dingen, die ich nicht brauche für meinen Weg. Umso älter man wird, desto weniger kann man mit sich schleppen. Ob man nun gesund oder auch etwas angeschlagen ist. Die Kraft ist einfach nicht mehr da. Zumindest nicht für die Dinge, die eigentlich schon vor Jahren manifestiert wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht schaffe ich es jetzt auch, meine vorangegangen Buchstaben etwas klarer in Bilder zu fassen, um das gesamte wieder auf einen Punkt zu fokussieren. Auf das Wesentlichste zu reduzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sich für mich so darstellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich benötige dringend einen Job, in dem ich mindestens € 1.500,-- netto im Monat verdiene. Was angesichts meiner Berufserfahrung und meinen Kenntnissen entspricht. Hinsichtlich der anfallenden Kosten, kann ich wahrscheinlich nicht wirklich was ändern. Eventuell, bei einigen Stellen um Zahlungsaufschub oder Ratenvereinbarungen ansuchen. Reduzieren wird sich die Miete, Heizung, Fernwärme und sonstige Grundzahlungen in Zukunft wohl nicht. Eher das Gegenteil.  Desweiteren wird es vorrangig sein, meinen Gesundheitszustand, zu verbessern. Ich werde wohl mit einigen Einschränkungen leben müssen, aber so wie ich mittlerweile beinander bin, kann es definitiv nicht weiter gehen. Dies liegt auch in meiner Eigenverantwortlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mag sein, wenn ich mir jetzt den Arschtritt gebe, dass hier einige Menschen auf der Strecke bleiben, jedoch kann es aber auch sein, dass einige dazu kommen. Somit hält sich der Schaden in Grenzen. Was auch immer, in dieser Hinsicht geschieht, ich muss hier leider mein Herz verschließen, so schmerzhaft es auch sein mag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch erträgt viel, ich ertrage viel, jedoch einmal kommt der Zeitpunkt, wo es einfach zu viel ist. Ausreichend Schmerz, körperlich, wie auch seelisch. Ich liebe an sich meinen ganz normalen Wahnsinn an und in mir, weil er Kreatives schaffen lässt. Nur dieser aktuelle Irrsinn, blockiert und lässt mich verzweifeln. Und das ist absolut nicht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile dämmert es, und es werden sich die Wälder in meinem Kopf auch wieder lichten, ohne Bäume fällen zu müssen. Die Natur denkt nicht, und jedoch ist dieses System perfekt durchdacht. Sie lebt mit dem Sterben. Wir Menschen, finden selten ein Arrangement mit dem Tod, oder mit Verlust. Wobei  allzu oft der Verlust, eigentlich erst den Gewinn anzeigt. Meine Schwächen, machen mich stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb mache ich weiter.  Jedoch mit dem Vorsatz, ein bisschen mehr auf meinen körperlichen und seelischen Zustand zu achten.Wenn es mir gut geht, geht es den anderen auch gut, die welche noch mit mir sind! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien, Montag, 13. Juni 2011 um 04:55</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-17T13:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/34629219/">
    <title>Monetäre Kreativität X. ! - Notruf! Working poor!</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/34629219/</link>
    <description>Wie bereits in „Monetäre Kreativität IX. ! - Notruf! Working poor!“ schon vermerkt, habe ich in einem  Schreiben versucht, die aktuelle prekäre Lage, so gut wie möglich zu formulieren. Dieses Dokument habe ich an einige Volksvertreter (Politiker) und an unterschiedliche Redaktionen (Zeitung, TV) versandt. Die erste Reaktion kam gleich am Freitag, per Telefon. Ein Anruf vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Konsumentenschutz.  Das telefonische Gespräch dauerte etwa 54 Minuten. Der Herr am anderen Ende, wirkte sehr  Interessiert, zumindest lässt sich das, aufgrund der Fragen, die er stellte, schließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich war ich vorerst einmal sehr erfreut, dass so schnell reagiert wurde, jedoch wird akut nicht wirklich was von dieser Seite „passieren“. Eines hat es mir schon gezeigt, dass die Sichtweisen  des gemeinen Volkes und der Personen, die tatsächlich für uns Entscheidungen treffen äußerst divergierend sind. Beschlüsse, Gesetze, Verordnungen und ähnliche Statuten werden ja bekanntlich am grünen Tisch ver- und ausgehandelt. Manchmal hat man den Eindruck, es ist ein Billardtisch, wo ganz einfach nach irgendeinem System bunte (wenn man vom Poolbillard ausgeht) Kugeln eingelocht werden. Ein mächtiger Stoß mit dem Queue, und ab in eure Löcher. Was man nicht sieht, ist nicht mehr da. Das Netz, in welches, die Kugeln landen, wird immer breitmaschiger. Mehr und mehr, fallen Leute durch den Rost. Mir stellt sich hier die Frage, ob es nicht sinnvoll ist, zwischen den kleinen Mann auf der Straße und den großen Herren da oben, eine Person zu stellen, die als Übersetzer fungiert. Im Alltag begegnet mir das nur allzu oft, dass es sich bei vielen Streitereien, oft „nur“ um Missverständnisse oder Unwissenheit handelt. Vielleicht gibt es das ja auch schon, falls ja, funktioniert hier wohl der Dolmetsch äußerst schlecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute kam wieder ein Mann zu einem Vorstellungsgespräch in die Werkstatt. Er wohnt in einem Obdachlosenheim. Erstaunt stellte ich fest, dass dieses Heim, erst vergangene Woche, in meiner näheren Umgebung, eröffnet wurde. So leise, schleicht sich die Armut an. Auch wenn man tatsächlich nicht mehr alle Pressemitteilungen wahrnehmen kann, ist es doch seltsam, dass von derartigen Projekten kaum etwas zu lesen oder zu hören ist. Etliche soziale Einrichtungen, werden erst dann zum Thema, wenn man betroffen ist. Klar, warum sollte sich jemand, der gut situiert ist, damit auseinander setzen? Können wir auch nicht, und müssen wir wohl auch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abstieg läuft bereits. Wir fahren bereits abwärts. Das Einkommensniveau sinkt, die Kosten steigen in der Relation ins unermessliche. Es ist ein Teufelskreis. Ich denke, dass ich keine Schwarzmalerin bin. Selbst in meiner dunkelsten Zeit, habe ich noch Farbklekse in mein Leben gebracht. Das versuche ich auch heute noch. Nur die Energie, verlässt einen zwischendurch. Mein Positivismus und meine Beharrlichkeit an etwas zu glauben, wird getrübt, durch unterschiedliche Faktoren. Menschen in meinem ganz nahen Umfeld, verspüren auch die Angst. Die Angst, dass es noch enger wird als bisher. Es macht krank. Mittlerweile, befürchte ich so manches Mal, dass sie uns allesamt, horizontal aus der Arbeit raustragen werden. Sich gegenseitig stützen, wird immer schwerer, weil die Ziele fast unerreichbar scheinen. Jedoch wer weiß, vor etlichen Jahren, hätte man auch niemals gedacht, dass wir ins All fliegen können, vielleicht können auch wir kommendes Jahr, die Motoren neu starten. Die Frage ist wohl, zu welchem Preis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mühlen mahlen langsam, aber steter Tropfen höhlt den Stein, denke ich mir. Ich bleibe sicher dran. Erst dann, wenn sich tatsächlich was bewegt, kann ich etwas beruhigter sein. Rückschritte und Stillstand sind in dieser Hinsicht nicht akzeptabel. Vielleicht notwendig, um zu einigen Erkenntnissen zu gelangen. Aber alle Erfahrungen muss man im Leben auch nicht gemacht haben, um zu wissen, was wirklich wichtig und vor allem gerecht ist. Man muss nicht Scheiße fressen, um zu wissen, wie sie schmeckt. Riechen tut man sie ohnehin, schon an jeder Ecke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nicht allzu düster, dies zu beenden: Meine Nase ist eine ganz sensible, deshalb werde ich sie zwischendurch mit feinen und appetlicheren Dingen verwöhnen, und das kostet nicht immer Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien,  Dienstag, 7. Juni 2011 um 01:06</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-17T13:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/34629217/">
    <title>Monetäre Kreativität IX. ! - Notruf! Working poor!</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/34629217/</link>
    <description>Dieses Schreiben habe ich heute verfasst. Getrieben von der absoluten Verzweiflung und Hilflosigkeit, die mich überkommt, wenn ich an die Erhaltung meiner Existenz denke. Verstärkt wurde dieses Gefühl der Machlosigkeit, als ich meine zu bezahlenden Rechnungen summierte und von meinem Gehalt subtrahierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehalt: € 1.261,87 (netto)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu leistende Zahlungen: € 1.161,18 (Miete, Fernwärme, SV, Kfz-Versicherung, Kreditrate, UPC, Finanzamt, GIS) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte betonen, dass ich hier keineswegs betteln oder jammern möchte. Auch Mitleid, ist nicht angebracht. Ich will ganz einfach auf zeigen! Einfach was bewegen, um nicht hilflos erstarrt da zu sitzen und mir sagen: „Kann man halt nichts tun!“ Ich nehme mir ganz einfach die Freiheit des Wortes. Die Freiheit, meine Angst ehrlich zu zugeben. Ich schäme mich nicht dafür. Ich habe nichts mehr zu verlieren, abgesehen von meinem Leben. Und dieses möchte ich nicht in Armut beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Worte gingen an offizielle Stellen und Vertreter unseres Landes!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wende mich vertrauensvoll mit diesem Schreiben an Sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche kurz die  aktuell dramatische  Situation und  Lage zu skizzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003, fand  ich nach langjähriger Arbeitslosigkeit  endlich einen adäquaten Job in Wien 21. Es handelt sich dabei um einen sozialökonomischen Betrieb, welcher langzeitbeschäftigungslose Menschen beschäftigt und betreut. Zu dieser Gruppe gehörte ich damals ebenfalls, da ich nach dem Ausstieg in meinen vorangegangenen Job, keine Arbeit mehr gefunden habe. Mag es am Alter (1998 war ich 34 Jahre alt, Alleinerzieherin, 1 Sohn, 1985*) oder auch an den,  schon damals nicht allzu großen Angebot an offenen Arbeitsstellen gelegen hat, kann ich nicht genau verifizieren. Auf alle Fälle, war ich äußerst dankbar und glücklich in „DieWerkstatt“ arbeiten zu dürfen. Am 3.12.2003 hatte ich mein Vorstellungsgespräch in der Hofherr Schrantz Gasse 4 in einer noch völlig leeren Lagerhalle und in einem, mit lediglich ein paar Sesseln und einem alten Tisch bestückten Büro. Der Betrieb hatte damals erst neu gestartet, welchen  der Projektleiter  (Name meines Betriebsleiters) mit viel Herz und Engagement leitet und auch das Konzept dafür verfasst hat. Das Bewerbungsgespräch, bei ihm, war sehr angenehm und wir wurden uns rasch einig, dass er selbstverständlich auch eine Sekretärin und Verwaltungskraft benötigen wird. Am nächsten Tag, 04.12.2003 trat ich meine Arbeitsstelle an. Vorerst als Transitarbeitskraft, das bedeutete, dass die Stelle befristet war. Damals war es längstens ein Jahr. Auch beim Einkommen und der Arbeitszeit musste ich Einbußen hinnehmen. Aufgrund des vorgegebenen Ausgabenschlüssels der unterschiedlichen Kosten des Betriebes, war eine Vollzeitanstellung nicht möglich und meine gesamte Vordienstzeit konnte auch nicht vollständig berücksichtigt werden. Zum Glück galt aber damals noch der Kollektivvertrag für Metaller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fing also damals für 28 Wochenstunden mit € 1.000,43 (netto) an.  Von Beginn war es jedoch mein Ziel, in diesen Betrieb zu bleiben. Es passte ganz einfach. Eine Kfz-Werkstatt, die organisatorischen und verwaltungstechnischen Aufgaben und vor allem die intensive Arbeit mit den Menschen ist für mich eine absolut ideale Konstellation eines Arbeitsplatzes.  Kurz und gut, ich konnte in diesem ersten Jahr, meinen Vorgesetzten davon überzeugen,  fix im Betrieb zu bleiben. Ab 4.12.2004 wurde ich als Schlüsselkraft eingestellt. Hervorragend ein Traum ging in Erfüllung. Nun stand nichts mehr im Wege, meine angefallenen Schulden und noch unerledigten Dinge anzugehen. Meine Zahnsanierung, teilweise Renovierung meiner desolaten Wohnung usw. Jede Menge gab es zu tun. Auch in der Werkstatt, waren und sind enorm viele Aufgaben zu erledigen. Das finde ich schön und äußerst befriedigend. Arbeiten bedeutet für mich, etwas zu mobilisieren, und das kann man hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn, konnten wir gemeinsam enorm viel bewegen, die Kfz-Werkstatt wurde rasch zu einer sehr beliebten Anlaufstelle für zufriedene Kunden. Auch die Mitarbeiter fühlen sich wohl bei uns. Grundsätzlich ist unser Ziel, diese Menschen in sozialen Belangen zu unterstützen, damit diese so unbelastet wie möglich, erneut motiviert in die Arbeitswelt einsteigen. Es gelingt nicht immer gleich, aber die Jahre haben uns gezeigt, dass doch viele Menschen, anschließend wieder Hoffnung geschöpft haben um weiter zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie auch ich es getan habe. Seit einigen Jahren ist der Verweildauer auf mittlerweile durchschnittlich 5,5 Monate verkürzt, es gilt nur mehr der Kollektivvertrag für BAGS (Berufsvereinigung von Arbeitgebern für Gesundheits- und Sozialberufe). Dieser ist wesentlich schlechter dotiert, und die Leute können auch grundsätzlich nur mehr 30 Wochenstunden in der Werkstatt tätig sein. Dies resultiert aus dem, immer massiveren Bedingungen, unseren Betrieb Aufrecht zu erhalten. Wir müssen entweder die anfallenden Kosten senken oder höhere Umsätze bei den Reparaturen erlangen. Beides ist mittlerweile an Grenzen gestoßen. Die Konstellation, oft nicht so professionelle Mitarbeiter in der Werkstatt ein zu bringen, die soziale Unterstützung dieser und gleichzeitig einen Gewerbebetrieb zu führen ist eine enorme Herausforderung. Das sagt ja auch schon das Wort „sozialökonomisch“.  Die Ressourcen sind erschöpft, mehr kann auf Dauer nicht mehr funktionieren. Autos und Menschen „reparieren“ und gleichzeitig Umsätze steigern, so kann man es wohl am besten kurz beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist enorm kräfteraubend und sicherlich nicht angemessen bezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn dieses Jahres, wurde uns schon mitgeteilt, dass es verdammt eng wird, und wir damit rechnen müssen, dass der Betrieb im Jahre 2012 nicht mehr bestehen wird. Das lähmt, es ist wie ein Todesurteil, welches man von einem Arzt bestätigt bekommt. Wir tun was wir können, einige von uns sind physisch und psychisch schon sehr angeschlagen. Auch ich bin an Grenzen angelangt, wo ich mich oft frage: „Wie soll das nur weiter gehen?“ Doch aufgeben möchten ich, und die anderen sicherlich, auch nicht. Dieses Projekt ist ganz einfach ein enorm wichtiger und wesentlicher Bestandteil für viele Menschen. So auch für mich. Auch wenn ich lediglich € 1.261,87 (netto) für 28 Wochenstunden (wobei ich sehr oft länger bleibe!) Gehalt bekomme. Von diesen ich monatlich, durchschnittlich € 950,-- (Miete, Heizung, Strom, Telefon, GIS, Kfz-Versicherung, Kredit usw.) bezahlen muss. Somit bleiben mir € 10,06 durchschnittlich pro Tag. Davon sollte ich alle weiteren anfallenden Kosten (Lebensmitteln, Hygieneartikel, Reinigungsmittel, Haushaltsartikel, usw.)begleichen. Das sich das absolut nicht ausgehen kann, selbst bei massiver Kasteiung und Einschränkung ist eindeutig ersichtlich. Somit ist mein Schicksal, von dem Schicksal der Werkstatt im Wesentlichen abhängig. Der Betrieb, sowie auch ich sind angeschlagen, jedoch kriechen wir täglich immer wieder aus unseren Ecken und machen weiter. Wie lange ich das noch schaffe weiß ich nicht, und ob es „DieWerkstatt“ schaffen wird, werden wir frühestens im Herbst erfahren. Da wird wieder mit dem AMS verhandelt, welches uns das Geld zur Verfügung stellt. Ein Tanz auf dünnen, sehr dünnen Eis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Anliegen ist es, diesen Betrieb und damit verbundenen Lebensschicksalen der Menschen nicht sterben zu lassen. Auch, wenn anschließend das Leben auch irgendwie weiter geht. Aber so darf es ganz einfach nicht sein, in einem Land wie Unserem und auch nicht im Rest der Welt.  Ich möchte keine Mindestsicherung, keine  Beihilfen und/oder betteln gehen, ich möchte arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einiger Zeit habe ich eine Kolumne gestartet, wo ich mittlerweile etliche ähnlich dramatische Lebensgeschichten und Schicksale mit geteilt bekam. Ich bin bei weitem nicht alleine, und das darf nicht noch schlimmer werden. Wir sind alle Menschen, die arbeiten wollen und auch können, jedoch wird das in Zukunft fraglich sein, wenn wir so weiter tun, wie bisher. Zu Tode schuften, kein Geld mehr für den Alltag zur Verfügung haben und schon gar nicht für die Zukunft, kann nicht das Ziel in unserer Gesellschaft sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rechnung ist unterm Strich ganz einfach: Viel Arbeit, Krankheit, Erschöpfung, wenig bis gar kein Geld, Unzufriedenheit, Unmut, keine Motivation, Resignation und Hoffnungslosigkeit. Scham, von der viele gar nicht sprechen, weil sie die Familie (falls überhaupt noch eine da ist) und sich nicht mehr erhalten können. Schuldzuweisungen, weil man sich wehrlos und ratlos fühlt. Zu den wesentlichen Aspekten, um aktiv an der Gesellschaft teil zuhaben und auch seinen angemessenen Beitrag zu leisten, gehört einfach Gesundheit. Wirtschaftlich wie auch körperlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glücklich zu sein, bedeutet für mich nicht, enorm viel Einkommen zu haben, aber zu mindestens so viel Geld zur Verfügung  haben, um zu Leben. Und nicht nur zu Überleben! Wieder eine Perspektive zu bekommen, um mir eventuell den einen oder anderen kleinen Wunsch (Badezimmer renovieren, ins Kaffee Haus gehen, ein paar Tage ausspannen usw.) zu erfüllen. Vielleicht auch dafür zu sorgen, dass mein Begräbnis bezahlt ist. Die Sanduhr wurde schon viel zu oft umgedreht, Die Zeiger stehen weit nach Zwölf Uhr und die Ressourcen sind bedenklich knapp, bis gar nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten, bitte ich Sie nun von ganzen Herzen, im Namen meines Betriebes, meiner Mitmenschen und mir, Hoffnung zu geben. Zuversicht, indem Sie mir in jeglicher Form Unterstützung gewähren. Ich bin davon überzeugt, dass Sie sicherlich in der Lage sind, mich mit den kompatibelsten und kompetentesten Stellen, in Verbindung zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was definitiv geschehen muss,  ist vorab eine sinnvolle ansprechbare Gesprächsbasis zu finden, um das zu tun, was getan werden muss. Es müssen ganz einfach so rasch als möglich, Varianten und Möglichkeiten,  gefunden werden, um  wieder positiver zu agieren, in dieser verdammt engen und anstrengenden Zeit. Lieber gestern, als heute. Damit es Morgen, wieder gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien,  Donnerstag, 2. Juni 2011 um 20:13</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-17T13:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/34629215/">
    <title>Monetäre Kreativität VIII.</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/34629215/</link>
    <description>Gefühle verboten! ...schimpfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emotionen sind im Job nicht erlaubt. Herz und Liebe zu Menschen, geheim zu halten.  Für einen Menschen wie mich, ein Drama. Schimpfen, ist nicht meine Welt. Rundherum wird gestänkert, gemotzt verbal verletzt. Sicherlich besser, als gleich zuschlagen, aber irgendwie dennoch kontraproduktiv. Ich merke, wie mich dieses Umfeld vergiftet. Meine Gedanken, mein Wesen. Ich habe schon Angst, vor mir selbst. Keineswegs will ich mich von diesen Wortbazillen infizieren lassen. Doch mein Immunsystem scheint angeschlagen zu sein.  Vielleicht hilft doch ein wenig schimpfen, um Dampf ablassen, gepaart mit geschichtlichen Hintergrund. Somit rundet sich das zu meiner Zufriedenheit, ein wenig ab. Vulgäres, historisch beleuchtet. Heute nehme ich mir die Freiheit! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem blanken Hintern schrieb man einst die Gabe zu, bösen Zauber abwehren zu können. Wer glaubte, einer Hexe oder gar dem Leibhaftigen höchstselbst zu begegnen, konnte sich dem durch Aufsagen des Sprüchleins entziehen. Auch schmückte man damals Stadttore und Kirchen oft mit kleinen Plastiken, die alte Weiber mit blankem Hintern zeigten und den Betrachter scheinbar zum &apos;Lecken&apos; aufforderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt wurde der Ausspruch „er kann mich im Arsche lecken“, durch Johann Wolfgang von Goethe, doch hat der den Spruch schon in seiner Vorlage für den &quot;Götz von Berlichingen&quot;  gefunden, nämlich in den Lebensbeschreibungen des Götz von Berlichingen. Dort heißt es: &quot;... da schrie der Amtmann oben heraus, da schrie ich wieder zu ihme hinauf, er sollte mich hinten lecken ...&quot; (Quelle:Wikipedia) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Idiot (von griechisch ἰδιότης (idiótes) „Privatperson“ „Eigentümlichkeit“, „Eigenart“ ; latinisiert idiōta „Laie“, „Pfuscher“, „Stümper“, „unwissender Mensch“  war in der griechischen Antike ein Mensch, der Privates nicht von Öffentlichem trennte (wie Handwerker und Händler) oder aber jemand, dem das Politische untersagt war (wie Frauen und Sklaven). Der politische Raum stand synonym für den Begriff der Öffentlichkeit. Wer private Angelegenheiten nicht im eigenen Haushalt („oikos“) verbarg oder nicht als geeignet für das öffentliche Leben angesehen war (siehe oben), wurde als „idiotes“ (Privatperson) bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde der Begriff allgemein auf Laien oder Personen mit einem geringen Bildungsgrad angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nikolaus von Kues (Cusanus) lässt in einigen seiner späteren Schriften eine idiota genannte Hauptfigur, die als Laie bzw. Nicht-Spezialist gekennzeichnet wird, die eigentliche im Text entwickelte Position vortragen, teilweise im Gespräch mit unterschiedlichen Gelehrten. Ähnlich wie andere Renaissance-Theoretiker wendet sich Cusanus damit implizit, andernorts auch ganz explizit, gegen die theoretischen Spitzfindigkeiten scholastischer Spezialisten: &quot;A dialecticis libera nos, Domine&quot; - &quot;Befreie uns, Herr, von den Dialektikern&quot; heißt es in seiner Verteidigungsschrift von De docta ignorantia).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in neuerer Zeit wird der Begriff „Idiot“ als Schimpfwort benutzt, synonym zu „Dummkopf“, „Depp“, „Schwachkopf“ und „Narr“, um einen als töricht betrachteten Menschen abwertend zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Medizin ist der Begriff „Idiot“ (bzw. Idiotie) als Bezeichnung für einen geistig behinderten Menschen mit einem Intelligenzquotienten unter 20 heute vollständig verschwunden. (Quelle:Wikipedia) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wortbestandteil Arsch findet sich in allen germanischen Sprachen (alts., altn., schwed., ahd, mhd. und frnhd. ars; altenglisch ærs, neuenglisch arse, vor allem im Amerikanischen Englisch auch ass; Niederländisch aars; niederdeutsch ors, auch nors, mors) und erlaubt die Rekonstruktion der gemeingermanischen Wurzel *ars-oz. Wahrscheinlich ist eine Verwandtschaft mit gr. ορρος orros „Schwanz“, das ebenfalls als Kraftausdruck für das Gesäß gebraucht und daher in gehobener Sprache vermieden wurde. Zu einer möglichen gemeinsamen indogermanischen Wurzel *ors werden auch air. err „Schwanz“ und hethitisch arrash „Gesäß“ gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Loch ist althochdeutschen Ursprungs und bedeutet Öffnung. Die Kombination dürfte frühmittelalterlich sein, da sie inhaltsgleich sowohl im Englischen als auch im Deutschen vorkommt. Im Althochdeutschen ist für den Anus dagegen primär der Ausdruck Darm, Derm zu finden, der später auf das Intestinum übertragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Charles Bukowski bekam der Ausdruck Arschloch auch seinen Platz in der Weltliteratur. In seinem Werk Der Mann mit der Ledertasche beginnt er einen Absatz mit: „Was hast du denn gegen Arschlöcher? “ und auch sonst setzt er das Wort nicht eben sparsam ein. (Quelle:Wikipedia) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der österreichischen Umgangssprache gibt es mehrere Bedeutungen für das Wort Fotze. Einerseits wird es auch als umgangssprachliche Bezeichnung für das weibliche Geschlechtsorgan verwendet, aber im östlichen Österreich wird meistens das Wort die „Fut“ oder „Futt“ dafür verwendet. Andererseits wird „Fotze“ auch als Wort für die „Ohrfeige“ (ähnlich wie im Bayrischen) benutzt. Außerdem bedeutet es, wenn es als Schimpfwort gegenüber Frauen angewandt wird, „Schlampe“ oder auch „Hure“. (Quelle:Wikipedia)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegrennen, werde ich sicher nicht!  Steine werfen, werde ich ebenfalls keine, obwohl ja ausreichend davon auf dem Weg herum liegen ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien,  Dienstag, 31. Mai 2011 um 00:55</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-17T13:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/34629212/">
    <title>Monetäre Kreativität VII.!</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/34629212/</link>
    <description>Untermale mir den Abend vorwiegend mit Musik. Oder ich male selbst. Oftmals male ich mir auch die Zukunft aus. Möge sie sich so anfühlen, wie die Musik die ich höre und möge sie so farbenfroh strahlen.  Doch die nicht so harmonische etwas gräuliche Realität holt mich vorwiegend tagsüber ein. Heute insbesondere, weil ja die Rettung meines Jobs, nach wie vor,  auf der Tagesordnung steht, und weil ich ja Geld aufstellen musste. Nebenbei, gibt es zusätzlich im Krisenherd noch eine Tretmine, der ich täglich aus dem Weg gehen muss, da sie mich jederzeit zerfetzen kann. Aber das ist eine andere Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühschluss am Freitag ist was Feines. Ich mag es absolut nicht, mit dutzenden Menschen in der Schlange an der Kassa zu stehen und dann auch noch von den miesgelaunten Gesichtern begutachtet zu werden. Falls ich mir dann ab und an ein Herz fasse, und jemand anlächle, gehe ich schon in weiser Voraussicht, einen Schritt zurück. Warum? Na wie kann ich es nur wagen, diese hart erarbeitete schlechte Laune zu stören, sowas aber auch. Also muss ich den Einkauf so rasch als möglich erledigen. Achso, ohne Geld keine Musik. Flitze in die Bank, drücke meine 4 (richtigen) Zahlen ein, und ein blinkender Schlitz spuckt mir heute, dank Bettelantrag bei meinem Bankberater, ein paar Scheine aus. Das fehlt natürlich wieder im kommenden Monat. Und so geht das Monat für Monat, und es wird sich auch nichts ändern. Im Gegenteil, ich befürchte, es wird noch schlimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wut und Aggression vermischen sich mit Ratlosigkeit und Verzweiflung. Die bereits in mir schlummernde trockene Depression wartet nur darauf,  wieder auf zu blühen. Tränen sind erlaubt, ja sogar reinigend. Lethargie, Aufgeben oder gar wieder in die Todessehnsucht zu kippen ist nicht erstrebenswert. Schon alleine deswegen nicht, weil so ein Begräbnis jede Menge Geld kostet. Frage mich schon, wer meine Versagung  bezahlen soll. Ich weiß zwar schon, was auf dem Grabstein stehen wird und welche Musik ertönen muss, selbst einen Redner für meine Grabrede habe ich schon erwählt, aber eine finanzielle Regelung habe ich da keine getroffen. Schon ein wenig verantwortungslos, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verrückt sein ist herrlich. Nicht umsonst, nennt man das auch Narrenfreiheit. Es laufen ja ausreichend etwas seltsam anmutende Gestalten herum. Jedoch die, die tatsächlich wahnsinnig sind, werden eingesperrt. Wie viel Freiheit und Spielraum haben wir tatsächlich noch? Ein bissl geht immer noch, oder? Die Unendlichkeit der Dummheit des  Menschen, hat ja schon Herr Einstein, einst beschrieben. Verrückt und dumm, ist wohl nicht vergleichbar? Wo ist der Unterschied und wo sind die Grenzen? Das wird uns sicherlich bald wieder eine übergeordnete Organisation, eine Partei oder vielleicht ein Boulevardmagazin ausführlich erklären. Wie das so ist, und ob es in oder out ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Individualität heißt nicht immer unangepasst zu sein. Für mich bedeutet es Freiheit und Eigenständigkeit. Die Möglichkeit zu haben, aber es nicht unbedingt, nicht tun zu dürfen. Die Basis für diese Unabhängigkeit ist Verstand. Und diesen kann man sich ja bekanntlich nicht kaufen, oder doch? Mutig sein kann man tatsächlich nicht kaufen. Es ist ein (An)lernprozess und es braucht Selbstvertrauen. Nicht nur in sich selbst, auch an das Umfeld. Deshalb denke ich, hat wohl so Mancher von uns, in dieser Hinsicht den Mut verloren. Weil wir dieses Grundvertrauen nicht mehr fühlbar erkennen. Viele zuckeln über eine extreme dünne Eisschicht, im selben Moment, brechen rundherum, etliche Menschen ein, und verrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dunkel, schwarz, düster, finster, beängstigend waren meine Bilder nie. Das überraschte sogar meine Psychiaterin und kaufte mir damals gleich 2 Bilder ab. Heute sind zwar die Malereien immer noch sehr bunt, aber meine gehässigen Gedanken, mach mir persönlich Angst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müde und erschöpft, leer!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suche nach einer Tankstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien,  Samstag, 28. Mai 2011 um 04:02</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-17T13:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/34629207/">
    <title>Monetäre Kreativität VI.!</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/34629207/</link>
    <description>Es gibt ja unzählige Legenden und, oder aber auch wahre Geschichten,  über Künstler, die aus der Armut heraus, äußerst kreativ wurden. Zwangsläufig, weil sie ja auch Essen, Trinken und ein Dach über den Kopf benötigten. Zum Teil, kann ich das teilweise nach vollziehen. Wenn man kaum was hat, muss man sich viel einfallen lassen. Natürlich kommen einem dabei auch böse Gedanken. Nein, keine Sorge ich raube keiner alten Dame das Handtascherl. Breche nicht,  gegenüber in den Reihenhäusern ein, wo offensichtlich ein paar gut betuchte Leute logieren. Habe auch keine Lust eine Bank zu überfallen. Die haben ja nicht mehr so viel an der Kassa. Einen Bankomat sprengen, wie soll ich den transportieren, mit meinem maroden Rücken? Schon gar nicht, käme es mir in den Sinn, in der Firma Geld aus der Kassa zu entwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines bemerke ich schon, ich bin äußerst dünnhäutig. Sensibler, als ich es, ohnehin schon bin. Meine Feinfühligkeit schmerzt oft. Besonders, wenn sich die Gedanken dauernd um ein Thema drehen:  „Wo kriege ich morgen wieder Geld her?“  Heute habe ich schon mindestens fünfmal auf meinem Konto nach gesehen, ob das Gehalt schon überwiesen wurde. Könnte ja sein. Nein, noch immer eine dicke rote Zahl. Man möchte ja meinen, das gibt es doch gar nicht, in der heutigen Zeit. Doch, mehr als man denken mag. Damit meine ich jetzt nicht die roten Zahlen auf dem Konto, oder Schulden, die man irgendwann einmal in der Vergangenheit gemacht hat, weil man sich z.B. ein Bett kaufen musste. Das alte ist zusammen  gebrochen, war ja auch schon ein gebrauchtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kommt es dazu? Ganz einfach, ich zahle am Beginn jedes Monates, brav und anständig meine Rechnungen. Eigentlich bin ich ganz tief in mir, oft gar nicht so manierlich. Es tummeln sich einige, für andere, schmutzige Gedanken in meinem Hirn herum. Details würden wohl, gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen. Aber ich bin wohl nicht ganz alleine, mit derartigen Gedanken. Nicht nur einmal, hörte ich den Berufswunsch, des PornoStars. Ob sich da, die Selbststandhaftigkeit, lohnt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das positive an dieser prekären Situation ist, dass man sich extrem gut kennenlernt. Vorausgesetzt, man möchte sich selbst, das antun. Und natürlich auch das nahe Umfeld betrachtet sich anders, aus dieser Perspektive. Die unterschiedlichsten Reaktionen, zeigen mir, wie der eine oder andere Mensch zu mir steht, oder auch sich von mir abwendet. Ich habe in meinem Leben (seit 1997) gelernt, mich von Dingen und Leuten ab zuwenden, die mich belasten, die mich aussaugen, die mir enorm viel Energie kosten. Auf der Tasche konnte mir nie jemand liegen, weil ich nie viel Geld hatte. Doch einmal in meinem Leben; aber damit habe ich meine Freiheit eröffnet. Damals, mit 34 Jahren habe ich meinen geilen Arsch (sagen Mann!), auf ein Motorrad geschmissen und den Führerschein dafür gemacht. Gut, dass mich mein Fahrlehrer, dazu überredet hat, auch Auto fahren zu lernen. Mein Sohn hätte mich damals, am liebsten für verrückt erklären lassen. Ich hab´s durchgezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist gerade jetzt, manchmal ganz angenehm, dass ich einige Dinge aus der Vergangenheit hervor krame, die verdammt gut waren. Um mir vor Augen zu führen, dass es sich lohnt, weiter zu tun. Es sich keineswegs auszahlt, die dunklen und zerstörenden Hirngespinste siegen zu lassen. Allerhöchstens für kreative Aktivitäten, hier kann man ruhig schwarz und böse sein. Aggressionen abbauen. Andere gehen laufen, saufen sich an, hauen irgendjemand die Goschen ein, schlagen Kinder und Frauen zu Hause, pöbeln Leute an, labbern dich voll, kotzen andere voll und speiben Dir ihren Scheiß mitten ins Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Grenze, etwas zu ertragen ist  sehr hoch angesiedelt, aber auch mir reicht es allzu oft. Besonders, und ich kann es nicht oft genug erwähnen, die für mich stark fühlbare Unzufriedenheit, die nicht aus den luftleeren Hirnen ungebildeter dummer Menschen kommt. Nein, es ist mehr,  als nicht zufrieden zu sein, es ist Angst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und bevor sich der Tommy B. heißer singt, beende ich mal für heute, und hoffe, dass morgen mein um, etwa € 50,-- niedrigerer Gehalt (Alleinerzieherfreibetrag, gestrichen), auf dem Bankkonto gelandet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien, Freitag, 27. Mai 2011 um 01:02</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-17T13:21:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/34629205/">
    <title>Monetäre Kreativität VI+ 1/2 !</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/34629205/</link>
    <description>Money makes the world go round&quot; :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=j1oj4XZemzo&quot;&gt;http://www.youtube.com/watch?v=j1oj4XZemzo&lt;/a&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...vielleicht eine Erklärung ... ;-) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien,  Donnerstag, 26. Mai 2011 um 19:20</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-17T13:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/34629201/">
    <title>Monetäre Kreativität V !</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/34629201/</link>
    <description>B.B. – Beschuldigungen und Befindlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wertvollste Gut für Kreativität ist die Zeit.  Die Basis ist oft in der Sekunde da. Der Grundgedanke. Ein Ziel. Manches Mal ist oft sogar das Vollständige im Kopf fertig aus gegoren. Aber manchmal, ist es wie mit dem Gulasch, am nächsten Tag schmeckt es einfach besser. Und deliziöse Alkoholika (Wein, Whiskey, Cognac) brauchen ja bekanntlich einige Jahre oder gar Jahrzehnte um exzellent zu munden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befindlichkeiten wohl ebenso. Zumindest solche, die sich über längere Zeit nicht manifestiert haben.  Der Mensch ist ja heut zutage wahrscheinlich Großteils der Meinung, dass er mit Verstand und Überlegung agiert und reagiert. Wenn ich mich jedoch so um fühle, dann beschleicht mich das dumpfe Gefühl, dass dies auch nicht ganz funktioniert. Seltsame Auswüchse von unterschiedlichen Vorschriften, Verboten, Anweisungen, Einschränkungen und Diktationen werden konzipiert um  sinnvolle Lösungen zu finden. Ich frage mich, wo bleiben unsere fünf Sinne, die wir doch alle besitzen? Benützt die noch jemand? Haben sie keinen Platz mehr in unserer Welt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr oft stand ich in meinem Leben schon vor Entscheidungen, wo ich nicht wusste, wie ich zu einer Lösung kommen kann. Mit dieser Streiterei in mir,  zwischen EQ und IQ war ich schon mehrmals konfrontiert. Unterm Strich, war´s jedoch immer mein Bauchgefühl. Was man auch immer, darunter verstehen mag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Moment, habe ich den Eindruck, dass ich vielleicht ein wenig abschweife, vom Thema. Irritiert durch unterschiedliche Diskussion, die mir in den letzten Tagen um die Ohren und Augen geflogen sind. Überrascht aber auch, dass sich vieles immer wieder um die Schuldfrage dreht. Wer ist daran schuld, dass wir kaum Geld haben, um unser Leben sinnvoll zu gestalten?  In der Gegenwart und vor allem die Zukunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befürchte gerade, dass ich heute nicht wirklich einen Beitrag mit Hand und Fuß gestalten kann. So ist das wohl, wenn man sich müde, erschöpft, ratlos, durcheinander und etwas mit sehr viel Trubel umgeben, ist. Die Tage rennen so irre rasant, dass ich schon das Datum verwechsle. Und heute, bei der Heimfahrt (Geld für Benzin irgendwie zusammen gekratzt), dachte ich mir: „Wo ist eigentlich der April geblieben?“ Achja, da war ich ja teilweise im Krankenstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tage in der Werkstatt, sind anstrengend und ereignisreich zu gleich. Hier muss ich auch tagtäglich kurzfristig mehr oder weniger wichtige Entscheidungen treffen. Auch hier gibt es so manches Mal die Zwiespältigkeit von Professionalität und Bauchentscheidung.  Oft auch eine Frage der Befindlichkeit, die ja eigentlich am Arbeitsplatz gar nichts zu suchen hätte, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschuldigungen rufen in mir Unbehagen hervor. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Pleitegeier, der tagtäglich in meinem Leben logiert und alles voll scheißt, auch irgendwo her kommen muss. Der Ursprung interessiert mich. An der Basis hinterfragen, und vielleicht so auf eine zufriedenstellende Lösung kommen. Wie ich dort hin gelange, oder wer mich dort hin begleitet, wird sich zeigen. Ein gutes Gefühl habe ich allemal. Meine Motivation ist vor allem die Liebe. Die Liebe zu den Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr lieben Menschen da draußen, ...Susanne,  die an das Gute im Menschen noch glaubt (...ich glaube, da muss ich einen Quellenvermerk hinter lassen ;-)....Dr.Kurt Osbahn)....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schickt Euch mal für heute, eine innige Umarmung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Man hat doch immer auf Freiheit gepocht, und jetzt gibt es überall Verbotstafeln....?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien,  Mittwoch, 25. Mai 2011 um 01:21</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-17T13:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/34629195/">
    <title>Monetäre Kreativität IV. !</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/34629195/</link>
    <description>Kurznotiz  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heftig, was so rundum geschieht! Sonntag, war mein erster Gedanke, bei der Stürmung im Stadion: „Geht die Revolution schon los“? Irre…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei, es tut offensichtlich gut, ein bissl Wut und Zorn in sich zu haben. Weil, warum? Habe heute ein paar nette Komplimente erhalten, und ich habe sogar Samba in der Werkstatt getanzt :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeit muss Freude bereiten, auch in harten Zeiten, wie diesen. Bin froh, dass ich jeden Tag gerne hin fahre. Auch wenn ich heute, mit meinem permanent aufleuchtenden Tanklamperl  im Auto,  schon ein wenig gehadert habe, ob ich es noch schaffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
€ 1,434 pro Liter wären dann ATS 19,73…jetzt habe ich dreimal nachgerechnet…!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sollte ich zu Fuß in die Firma gehen? Sind etwa 7 km (eine Strecke). Muss doch zum schaffen sein. Krafttraining,  dann nach der Arbeit, um die paar Sachen, die ich einkaufen kann, nach Hause zu tragen. Auf der anderen Seite, dann hätte die Werkstatt, eine Kundin weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch, ein beeindruckender, sehr beweglicher Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Hirndurchfließungsgedanken, hinsichtlich einer Aktion, für eine ertragreichere Zukunft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Lebensläufe (anonym) sammeln, aufbereiten – nichts beschönigen – vielleicht eine Collage daraus basteln…an geeigneter Stelle präsentieren…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf alle Fälle, ein paar Leute persönlich Kennenlernen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien,  Dienstag, 24. Mai 2011 um 00:04</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-17T13:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/34629188/">
    <title>Monetäre Kreativität III. !</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/34629188/</link>
    <description>Schimpfen sollen die Anderen, wir tun was!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bravo, sage ich nur. Chapeau an Alle, die sich bisher zu diesen Thema geäußert haben. Öffentlich, oder auch privat per E-Mail. Danke. Das macht stark und gibt Energie, weiter zu machen. Auch wenn ich dadurch heute auch nicht mein Auto tanken kann, um morgen in die Werkstatt zu fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ja für viele Dinge im Leben immer einschneidende Ereignisse, wo man dann vor einer Entscheidung steht. Vielleicht haben einige schon mit bekommen, dass ich schon vor einiger Zeit hier eine Gruppe gegründet habe, die sich „Rette meinen Job“ nennt. Auslöser war die Tatsache, dass wir heuer in der Werkstatt, schon zu Beginn des Jahres, eine erschreckende Meldung vernehmen mussten. „Leute, es wird eng“.  Das hat mir im ersten Moment enorm viel Angst gemacht und ich war wie gelähmt. Es war, als würde mir ein Arzt sagen: „Frau Susanne, sie haben Krebs“, Aids oder eine andere schlimme Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist mir das Formular für den Antrag zur Mindestsicherung in die Finger gekommen. Ich war schockiert. Abgesehen davon, wie umfangreich es ist, es gelten für jedes Bundesland andere Kriterien. Was ich zum einem schon einmal nicht richtig finde. Aber das erschreckendste für mich, ist der Eingriff in die Privatsphäre (Weitergabe von Daten an andere Institutionen) und wenn man dieses umfassende Formular ehrlich beantwortet hat und z.B. auch das Ersparte eines Kindes angibt, dann kann es passieren, das man gar nichts bekommt. Da habe ich gesagt: Nein, Danke!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war schon vor einigen Jahren in der Situation von Sozialhilfe und Beihilfen leben zu müssen. Als qualifizierte Fachkraft mit Praxis im Jahre 1997, mit 35 Jahren war es schon damals äußerst mühsam. Die unterschiedlichen Argumente, warum man mich nicht „will“ kann man unterm Strich auf einen Nenner bringen: zu alt, zu teuer! Heute stehe, gehe, liege und lebe im 50. Lebensjahr, da stelle ich mir schon die Frage, was wird sein, wenn tatsächlich 2012 der Ofen aus ist? Einen Lottosechser, zusätzlichen Job (fragt sich welchen, bei einem maroden Rücken) oder gar sexuelle Bedürfnisse, zahlungswilliger Männer (Frauen) bedienen? Vielleicht sagen Einige: „Warum nicht, wenn es Kohle bringt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Beobachtungen, vorwiegend der Mitarbeiter, die wir in unserer Werkstatt anstellen sind die, dass diese Menschen ohnehin schon Nutten dieses Systems geworden sind. Sie werden von einer Stelle zur anderen verschoben. Eine Mitarbeiterin meinte unlängst: „Ich möchte nicht immer als Nomade, durch die Firmen ziehen“. Was spricht wirklich gegen einen sicheren und fixen Arbeitsplatz, den man ein ganzes Leben hat? Vielleicht ist das nicht für alle, die Erfüllung. Aber für die Menschen, die es ohnehin schon von Anfang an, nicht so einfach gehabt haben in ihrem Leben, für die ist es doch eine enorme Lebenssäule. Arbeit ist ein Fixpunkt in unserem Dasein. Arbeit sollte Freude machen und das Leben finanzieren. Mittlerweile ist von alldem wenig übrig geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unlust, Frust, Ärger und Unzufriedenheit auf ganzer Strecke. Und vor allem, Ratlosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn man nicht immer weiß, was genau, eine Sache verbessern kann, sollte man es zumindest versuchen. Für mich ist das vergleichbar mit einer Beziehung zwischen zwei Menschen. Entweder, akzeptiert man über Jahre die Fehler des anderen, und lernt damit um zu gehen, trennt sich oder man sucht nach einer adäquaten Lösung für Beide. Das es nicht leicht ist, ist klar, dass es nicht immer fair ist, ist auch klar, aber zuschauen und nichts tun ist meiner Meinung nach das negativste, was man tun kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte einfach hinter die Kulissen sehen, um vorab einmal zu analysieren, woran es tatsächlich liegt, dass wir täglich Angst haben, morgen auf der Straße zu schlafen. Mag ja sein, dass man hier dann einige Dinge entdeckt, die lösbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Vorhang auf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier noch ein paar (Blitz)Gedanken: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestsicherung, nein Danke! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsplatzsicherung, ja Bitte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gesunder Mensch ohne Geld ist halb krank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Johann Wolfgang von Goethe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel 23 + 25 / Menschenrecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien, Sonntag, 22. Mai 2011 um 19:42</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-17T13:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/19450473/">
    <title>Monetäre Kreativitt 2</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/19450473/</link>
    <description>Sag´ mir einer, was hat man noch zu verlieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Perspektive zu finden, um etwas hoffnungsfroher und entspannter zu agieren, das ist mein Ziel. Schuldzuweisungen, egal an wen, ob Politiker, EU, den €uro, Bankern oder gar sich selbst kosten lediglich Energie. Ich möchte meine Kraft in  produktive Aktionen investieren. Maßnahmen, die mir ein positives und angenehmes Gefühl hervor rufen. Und die vielleicht unterm Strich, auch ein Plus auf dem Konto verzeichnen lassen. Profit machen, bedeutet für mich auch, die Gewissheit zu haben, morgen auch noch leben zu können. Wenn mir nun jemand mit Argumentationen wie:

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;sei froh, dass Du gesund bist, 
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;sei froh, dass Du nicht auf der Straße lebst,
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;sei froh, dass, Du nicht an Hunger leidest,
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;sei froh, es gibt viel ärmere Menschen, als dich …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommt, muss ich sagen, das ist kein Trost und auch keine Lösung. Im Gegenteil, es macht krank, es belastet noch mehr, es macht noch mehr Angst. Leid mit Leid zu vergleichen, ist wie die Relativitätstheorie ohne Formel. Für mich ist Ungewissheit, das unangenehmste Gefühl. Es schnürt einem den Atem. Man bekommt kaum Luft, und die, die noch zum Atmen da ist, staut sich im Darm. Die Zivilisationskrankheit des „Blähbauches“ hängt sicherlich nicht nur mit unserer schlechten und ungesunden Ernährung zusammen. Es sind die Wut, der Zorn, die Angst, der komplette Sondermüll, der sich in Form von giftigen Gasen formiert. Dieser explosive Ballon, in mir drin, belastet und lähmt. Er macht müde. Da kann ich noch so viel schlafen, wie ich will. Erschöpfung , gepaart jedoch mit innerlichem Zündstoff, der jeden Moment droht, zu detonieren. Entweder zerstöre ich mich damit selbst, oder ich verpulvere diese Munition in Kreativität.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eigentlich widerspricht es meiner Kämpfernatur, auch wenn ich Pazifistin bin, dass ich aufgebe. Ich möchte mich nicht hin legen und arm sterben. Ich trage Verantwortung, vor allem mir gegenüber. Selbst in meinen depressivsten Stunden, habe ich mich nicht so gefühlt. Aber das Gute daran, ich benötige keine Medikamente mehr, denn die würden ja auch wieder Geld kosten. Abgesehen davon, möchte ich wenigstens offenen Sinnes, dem Unheil ins Auge blicken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich möchte nicht in eine Ecke verkriechen, winseln und warten drauf bis mich jemand aus Mitleid streichelt und füttert. Stehaufmännchen, kein Niederlegmädchen. Lasse mich nicht aufgrund ungerechter Gegebenheiten flachlegen.  Ich brauche Bewegung und Menschen um mich, die gemeinsam mit mir an Lösungen arbeiten. Die Welt retten können wir nicht, aber unsere eigene Haut vielleicht. Bin keine Märtyrerin, bin auch keine Mutter Teresa, aber ich lasse es nicht zu, das rundherum, die Ratlosigkeit um sich greift. Fight for your right! Fuck für Gerechtigkeit. Wie auch immer, auch kleine Dinge, können Großes bewirken. Uns wurde schon soviel weg genommen, was haben wir noch zu verlieren?</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-06-01T14:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/19450470/">
    <title>Monetäre Kreativität 1</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/19450470/</link>
    <description>Grundsätzlich kann ich sagen, geht es mir gut. Vergleichsweise zu meinen ersten 35 Lebensjahren. Diese Zeit ist schwer behaftet mit unterschiedlichen persönlichen Lebensumständen, die nicht allzu erfreulich waren. Aber ich habe es geschafft, mich nicht nur über Wasser zu halten, nein ich bin auch weiter gekommen. In vielerlei Hinsicht, habe ich sogar ein enormes Tempo vorgelegt, um all das nach zu holen, was ich eben zuvor nicht hatte. Nicht nur das Sammeln von Schallplatten ist eine Leidenschaft von mir, nein auch Wissen und Erfahrungen horte ich in mir drin, und es darf jeden Tag etwas dazu kommen. Eine ausgewachsene Obsession ist das schon geworden. Süchtig nach Informationen. Das Gute daran, es ist nicht gesundheitsschädlich und verursacht kaum Kosten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was jedoch enorm viel Kosten verursacht, sind die Grundbedürfnisse des Lebens. Damit meine ich lediglich die Tatsache, ein zu Hause zu finanzieren, sprich die Erhaltung des Lebensraumes, der Wohnung und alles was dazu gehört. Wie ich schon oft erwähnt habe, gehe ich wirklich gerne arbeiten. Besonders die Vielfalt meines Jobs bereitet mir große Freude. Deshalb, war es zu Beginn dieser Anstellung, grundsätzlich kein Problem für mich, ein paar Abstriche finanzieller Art, in Kauf zu nehmen. Doch in den letzten Jahren ist es permanent knapper geworden. Und jetzt bezeichne ich mich mittlerweile schon als „poor working people“. Eine Rechnung bestätigt mir das: wenn ich von meinem Gehalt, die monatlich anfallenden Kosten von € 950,-- (Miete, Strom, Heizung, GIS, Telephon usw.) abziehe, bleibt mir ein Taggeld von € 11,--. Ich brauche ja kaum was zu essen, müssen eh ein paar Kilos runter, sagt der Hausverstand.  Friseur, wozu? Waschpulver, WC-Papier, Zahnpasta, Shampoo, reinster Luxus. Theater ein Konzert oder vielleicht doch mal ein Buch? Wozu, gibt ja Fernsehen und Internet. Urlaub, ja auf der Loggia, aber bitte ja kein Sonnenöl kaufen. Kaffehausbesuche liebe ich. Leute beobachten, nachdenken und besonders gerne Schreiben. Viel zu anspruchsvoll. Wozu auch, reicht ja der Filterkaffee von daheim. Falls mal irgendein Haushaltsgerät es wagen sollte, kaputt zu werden, dann hole ich mir eines vom Müllplatz oder vielleicht schenkt mir jemand eines. Barfuß gehen ist auch gesünder, also wozu Schuhe. 2 -3 Jeans reichen aus, wenn man regelmäßig die Kleidung wäscht, geht sich das schon aus. Oh, kein Waschmittel mehr da! Achja, ich habe mir ja einmal eine Cremeschnitte gegönnt. Selber schuld, musst halt besser haushalten. Vielleicht sollte ich mir einen Finanzberater zur Seite stellen, der rechnet mir das sicher prima aus, wie sich das alles locker ausgeht, und mir zusätzlich aber auch noch eine Altersvorsorge leisten kann. Weil in der heutigen Zeit, muss man schon drauf achten, dass man dann in der Zukunft besser leben kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ich bis dahin, nicht obdachlos geworden bin, weil ich meinen Job verloren habe, der ja akut gefährdet ist, könnte das sicherlich eine Überlegung wert sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt irgendjemand die Schuld zu zuschieben, das kann und möchte ich nicht. Ich wüsste nicht, wer oder was tatsächlich die Ursache dieser existenziellen Bedrohung ist. Es stimmt wohl eindeutig das Einkommen nicht, oder ist es doch mein luxuriöser Lebensstil? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sonst, geht es mir gut und ich bin posimistisch motiviert. Mir fehlt nichts…abgesehen von einen etwas lukrativeren Finanzplan für die kommenden Jahre.</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-06-01T14:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/14873741/">
    <title>Ich gebe zu...</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/14873741/</link>
    <description>&lt;i&gt;ich bin verrückt. Habe es ja auch schon mal bestätigt bekommen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wahnsinn lebt in mir. Er schlummert wie ein Schläfer. Doch dann gibt es Momente, da brodelt es derart in mir, dass ich ihn befreien muss. Die Sachzwangsjacke des Alltages hält diesen Druck nicht Stand. Nicht auf Dauer. Ich hatte in meinem Leben schon ähnliche Vorbeben in mir. Jedoch halte ich sie, aus Schutz vor der Umwelt, unter Kontrolle. In den letzten Monaten oder es mag doch noch länger sein, steckt in mir dieses mulmige Bauchgefühl, welches nichts Gutes erahnen lässt. Ich kann nicht unbedingt von mir behaupten eine Stimmungskanone zu sein, aber einen gewissen Humor besitze ich schon. Und wenn es nur Galgenhumor ist. Meine posimistische Einstellung zum Leben und der Vielfalt an Überraschungen, dass es in sich birgt, ist derzeit sehr in Mitleidenschaft geraten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern hörte ich den Begriff: hellfühlig! Es scheint so, als habe mein Bauchgefühl in mir einen Namen bekommen. Das ist es wohl, was mich Dinge vor ahnen lässt, und ich immer richtig liege. Keineswegs bezeichne ich mich nun als Esoterikerin. Ich pendle nicht, allerhöchstens in die Arbeit. Ich lege keine Karten. Ich spüre ganz einfach nur, wenn sich „etwas“ positiv oder negativ anfühlt. Es hat sich schon zu oft in meinem Leben ereignet, dass ich daran nicht zweifeln möchte. Hinterfragen tun es vielleicht andere Menschen. Jedoch denke ich, ist es was ganz Persönliches und Intimes. Etwas, dass mir ganz alleine gehört. Ich lebe damit. Doch manchmal kommt die Zeit, wo diese Hellsichtigkeit für mein Umfeld eine Belastung wird. Weil ich besonders sensitiv auf mein Inneres reagiere. In dieser Phase, werde ich unrund, ungerecht, wütend, zornig, unzufrieden, verzweifelt, traurig und vor allem müde und erschöpft. Das geht soweit, dass mein Körper physisch kaum noch zu motivieren ist. Es raubt mir jegliche Energie. Es mag ja wie ein Burn-Out klingen, vielleicht spielt es auch eine Rolle, aber ich weiß, es sind die unzähligen negativen Dinge, die ich in meinen Visionen erahne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich alleine, irgendwo im Wald säße und mich meiner Kunst widmen würde, dann hätte ich wohl weniger Probleme damit. Weil, warum? Da sind keine Menschen um mich. Personen, die mich lieben, mich schätzen, die mich dann ertragen müssen. Ich erwarte kein Verständnis, Mitleid, Mitgefühl. Ignoranz wäre eher aus zu halten. Akzeptanz würde wohl am besten funktionieren. Aber diese zu erwarten oder darum zu bitten, das empfinde ich als unfair.  Abgesehen davon, kenne ich mich, und ich weiß, dass ich extrem darunter leide, wenn ich die Menschen, die mich lieben, verletzen muss. Ohne ersichtlichen Grund. Nur weil sie mir halt gerade in die Schusslinie kommen. Deshalb warne ich sie vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherlich alles verwirrend. Aber es geht ja um den Irrsinn. Der Sinn in mir, der sich nicht irrt. Vielleicht momentan herum irrt. Jedoch nicht planlos, ich komme damit dort hin, wohin ich möchte. Auch wenn mich meine Menschen, derzeit nicht immer verstehen.  Das ist auch nicht so wichtig, relevant ist vielmehr, dass alle schadlos davon kommen. Einmal Irrenhaus, war gut. Ob es nochmal zielführend ist, weiß ich nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Aristoteles: Es gibt kein großes Genie ohne einen Schuss Verrücktheit.&lt;br /&gt;
&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Nachwort:&lt;/i&gt;Es tut mir mehr weh, wenn meine Menschen leiden, als wenn ich selbst leide. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Große Probleme meistere ich souverän. Kleine Herausforderungen, bringen mich um meinen Verstand.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-03-12T22:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/14873190/">
    <title>Atomares - Die Welt ist tapfer!</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/14873190/</link>
    <description>der Mensch...lernfähig?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=45icVJ0XegI&quot;&gt;Atomares&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-03-12T15:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/14665609/">
    <title>Liebe ist...</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/14665609/</link>
    <description>Die Liebe ist ein seltsames Spiel. Unzählige Literatur, Lieder, Filme und andere Publikationen sind seit Menschengedenken über &lt;i&gt;DAS&lt;/i&gt; Thema verfasst worden. Das wird auch weiter so sein. Wohl das Lebenselixier! Wenn sie da ist, kann man fliegen. Wenn sie weg ist, möchte man sich in die Tiefe stürzen. Und wenn man nicht weiß, wo sie geblieben ist, oder  wo man sie verloren hat? Dann ist es, als sei man schizophren. Es zerreißt einem. Hin und her gerissen zwischen zwei Welten. Die Versuche diese Gespaltenheit zu vereinen, scheitern. Es gelingt nicht eine eindeutige Antwort zu finden. Ein pragmatisch denkender Mensch würde sagen: „Mach´ eine Plus/Minus Tabelle“. Gefühlsorientierte  Menschen, hören auf ihr Herz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persönlich finde ich derzeit keine Antwort. Es liegt sicherlich auch daran, dass ich mich, meiner Meinung nach,  irgendwie verloren habe. Meine Authentizität ist angekratzt. Ramponiert durch unendlich viele Geschehnisse um mich herum. Die Kräfte in mir schwinden, der Akku leert sich zusehends. Selbst bei dieser Erkenntnis, finde ich noch keinen Anker, diesen Energieverlust an zuhalten. Ich weiß nur, es sollte eine Tankstelle gefunden werden. Eine Ladegerät, eine Zapfsäule das Kryptonit für Seele und Körper. Mag sein, dass es vor mir liegt, aber ich sehe es nicht. Mag sein, das ich es fühle, aber ich spüre es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte mir nur, als ich das Lied von  &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=G02xoDwBrIU&quot;&gt;Matthias Reim &lt;/a&gt; hörte, dass ich offensichtlich nicht der einzige Mensch auf der Welt bin, den es so geht. Wahrscheinlich werde ich in der nächsten Zeit noch viele andere Musikstücke mit Parallelen finden und mich ein wenig verstanden fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist ein kleiner Trost in diesem Gefühlsdilemma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Verdammt - ich lieb&apos; Dich -&lt;br /&gt;
Ich lieb&apos; Dich nicht&lt;br /&gt;
Verdammt - ich brauch&apos; Dich -&lt;br /&gt;
Ich brauch&apos; Dich nicht&lt;br /&gt;
Verdammt - ich will Dich -&lt;br /&gt;
Ich will Dich nicht&lt;br /&gt;
Ich will Dich nicht verlier&apos;n&lt;br /&gt;
Verdammt - ich lieb&apos; Dich&lt;br /&gt;
Ich lieb&apos; Dich nicht&lt;br /&gt;
Verdammt - ich brauch&apos; Dich -&lt;br /&gt;
Ich brauch&apos; Dich nicht&lt;br /&gt;
Verdammt - ich will Dich -&lt;br /&gt;
Ich will Dich nicht&lt;br /&gt;
Ich will Dich nicht verlier&apos;n&lt;br /&gt;
&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2011-03-04T23:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/11510224/">
    <title>Es ist soweit...</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/11510224/</link>
    <description>Weihnachten, das Fest der Liebe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten für Alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile gibt es den Betrieb, wo ich arbeite, schon 7 Jahre. Gegen Ende eines jeden Jahres müssen wir bangen, ob wir weiterhin bestehen können. Heuer war es wieder verdammt knapp, und das zur Verfügung stehende Budget reichte nicht. Erfreulicherweise, geht es doch weiter!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen, die bei uns arbeiten, dürfen lediglich allerhöchstens 8 Monate bei uns sein. Eine überschaubare Zeit, in der enorm viel geschehen sollte. Privates, Gesundheitliches, Finanzielles und vor allem Berufliches sollte geregelt werden. Es sind Leute aller Altersklassen und sozialer Herkunft. Die Gründe, weshalb jemand länger als ein Jahr keinen Job gefunden hat, sind vielfältig. Diesen Status nennt man LZBL (langzeitbeschäftigungslos) und ist Voraussetzung, bei uns tätig zu sein.  Das nur zur kurzen Erklärung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders wichtig, erscheint uns Integration auf jeder Ebene. Deshalb gab es auch heuer wieder eine gemeinsame Weihnachtsfeier. Einer der Mitarbeiter, bot seine Kochkünste an. Er verwöhnte uns mit einem übergroßen Topf Rindsgulasch und Semmelknödel. Weiters kredenzte er Fisch in Folie vom Grill. Dieser wurde extra draußen vor dem Werkstatttor angeheizt. Im Aufenthaltsraum wurden die Tische festlich mit ganz bescheidenen Mitteln gedeckt.  Bei den Vorbereitungen merkte man schon die Vorfreude. Der Großteil der Mannschaft beteiligte sich daran. Das war schön zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch der berührenste Moment, war dann das gemeinsame Essen. Es speisten insgesamt an die 50 Personen an einer gemeinsamen Tafel. Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen und Ländern. Auch die, die zuvor schon meinten: „Wir feiern nicht Weihnachten!“, kamen und genossen das hervorragende Essen und vor allem das warme Gefühl einer Gemeinschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich war es ein Moment der innersten Zufriedenheit, als ich diese unterschiedlichsten Augen sah. Die Stille und das friedliche Wohlbehagen von Türken, Tschetschenen, Serben, Wienern, Steirern, Junkies, Vorbestrafte, Kranke, Gesunde, Alte, Junge, Männern und Frauen ist eines meiner schönsten Weihnachtsgeschenke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Man kann es nicht kaufen, aber man kann es schenken. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nundenn…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Friedliche integrative Weihnachten!&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2010-12-24T10:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/8374675/">
    <title>Teil 54</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/8374675/</link>
    <description>So.01.04.2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dato hat sich aus meiner Sicht in meinem Gefühlsleben nichts geändert. Die Sehnsucht nach der Umarmung bis ans Ende meines Lebens ist derart manifestiert, dass daraus mittlerweile eine Hürde geworden ist. Warum sonst fühle ich jedes Wochenende so verdammt leer. Tausende Gedanken jagen durch meinen Kopf. Fast permanente Unzufriedenheit macht sich breit. Meist scheitert es an der finanziellen Seite. Aber sicherlich scheint auch ein „Knopf“ irgendwo in mir zu sein. Ein Knoten welcher alles einbremst. Anderen Mut zu zusprechen fällt mir nicht so schwer. Zu motivieren, Kraft und Glauben zu geben. Bei mir gelingt ………(leider unleserlich)….niemand. Fast flehend renne ich dem Wunsch nach Nähe herum. Dies führt offensichtlich zur Flucht der Anderen. Ich möchte das alles nicht mehr hinterfragen. Eigentlich will ich gutgelaunt sein, rausgehen und das Leben genießen. Es funktioniert nicht. Wenn ich daran denke, z.B. jetzt spazieren zu gehen, habe ich ganz einfach Angst irgendwo zu sitzen und nur zu heulen. Zusammen zu brechen, Dinge zu sehen, die ich derzeit einfach nicht habe oder …..(unleserlich)…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mo.09.2007, Ostermontag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein um einen Tag verlängertes Wochenende geht zu Ende. Wieder einmal mit unterschiedlichsten Gefühlsschwankungen durchwachsen. Klammer mich an jegliche Positive Kleinigkeit die ich entdecke. Ein wenig versuche ich die freien Tage zu planen. So gut es halt geht und soweit sich mein kleiner Freundeskreis „einteilen“ lässt. Am Samstag, etwa 5 Uhr gab es ein kurzes aufeinander Treffen mit K., ein paar Tage zuvor im Internet kennengelernt. Aus welchen Grund auch immer, habe ich mich darauf….(unleserlich)….bzw. Kritik hat mir zumindest bestätigt, das sich meine Menschenkenntnis nicht geändert hat. Abgesehen davon, waren ja die Vorstellungen, seinerseits klar definiert worden. Eines wird mir dadurch bewusster, kein wirklich gangbarer Weg für mich. Oberflächliche Leute, die in keinster Weise ehrlich an meiner Person interessiert sind, widern mich an. Nicht weil ich von Allen geschätzt und geliebt werden möchte, sondern weil diese Menschen so verlogen sind. Feige, von Beginn an, einfach nein zu sagen. Aber offensichtlich….(unleserlich)….Frau, auch wenn nur mal kurz zu ficken. Ein erstaunliches Phänomen. Auch wenn es schon wohl immer so abgelaufen ist. Mag ja sein, dass ich wie die meisten Male, alles hautnah erleben möchte. Und mag ja sein, dass diese Aussage über den „Quickie“ auch ein Kompliment an meinen ehrlichen Charakter war. Vielleicht auch völlig egal. Momentan fühle ich mich gleichzeitig müde und unruhig. Eine seltsame Mischung. Gestern habe ich das erste Mal mit M.S. gechattet. Freute mich, doch das Gespräch geriet ins Stocken. Er wollte nichts Kopflastiges bereden. Weil ihm das Internet sowie das Fernsehen das Hirn aussaugt. Leere. Der Professor vermittelt nach wie vor, einen winzig kleinen Funken von Zugehörigkeit und Familienleben. Mag ja auch sein, dass ich mich derzeit ein wenig treiben lasse. Auch gut. Denke nicht, dass es ganz falsch ist. Es gibt auch Menschen, welche ich ganz tief in mir bewahre. Auch wenn ich O. nie persönlich kennen gelernt habe, er ist ein solcher. Vielleicht auch nur ein Stern in der Finsternis, um nicht völlig den Glauben zu verlieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Di.17.04.2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Nachmittag um 16 Uhr von der Klausur aus Emmersdorf retour gekommen. Es waren erholsame Stunden mit guten Gesprächen und enorm viel Wellness. Ein kleiner Brief von F.J. ist eingetroffen. Fein. Freut mich. T. aus Armenien hat eine E-Mail gesandt. Klingt ganz positiv, denke ich mal. Naja, und da war noch das Geburtstagsfest von P. am Samstag. Gutes Essen, gute Getränke und ein paar gute Gespräche. Der Professor ist mit mir nach Bruck/L. gefahren. Er hat dann bei mir genächtigt. Die Heimfahrt war durch die Erzählungen von P. Mundharmonikalehrerin ein Hochgenuss. Sehr spannendes und tolles wusste sie uns zu erzählen. Verstärkt ist der Kontakt zu S. Wobei sich dieser ausschließlich per SMS und Messenger abspielt. Jedoch ist dieser wohl auch einer dieser Kommunikationen, die „vorüber“ gehen. Auch wenn ich ihn schon an die vier Jahre kenne. Eigentlich haben sich doch viele Freunde über die vergangenen Jahre angesammelt. Vielleicht ist eine kleine Statistik angebracht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FJ - Zug&lt;br /&gt;
T – Internet&lt;br /&gt;
G – Internet&lt;br /&gt;
H – Internet&lt;br /&gt;
M – Internet&lt;br /&gt;
A – Internet (2005)&lt;br /&gt;
S – Internet (2004)&lt;br /&gt;
P – OLH (1999)&lt;br /&gt;
KM – Ferrari (2003)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich schon eine erstaunliche Liste. Unterschiedliche Intensität, was die Anzahl der Treffen betrifft, jedoch regelmäßig. Und ich denke, das ist schon sehr wesentlich für mich.</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Visionen aus der Vergangenheit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2010-10-03T19:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/8355306/">
    <title>Kreative Armut</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/8355306/</link>
    <description>Ich gebe ja zu, dass ich nur im weitesten Sinn, wirklich eine Künstlerin bin. Meine Schule ist und war immer das Leben. Alles was ich tue, mache ich authentisch. Zumindest versuche ich mich nicht zu verleugnen. So auch in der Malerei. Kunst war und ist immer schon Geschmacksache gewesen. Und was jemand dafür ausgibt,  eine ganz persönliche Entscheidung. Natürlich auch eine Frage des zu Verfügung stehenden Vermögens. Keine Ahnung, was ich für ein Kunstwerk ausgeben würde, wenn das Geld keine Rolle spielen würde. Eines ist mir jedoch bewusst, welche Arbeit und vor allem welche Gefühle dahinter stecken. Ein Bild zu schaffen ist enorm mit Emotionen verbunden. Es ist wohl so ähnlich, wie ein Musikstück, welches mit Gemütsbewegungen verbunden ist. Jemand der etwas Kreatives schafft, lässt oft seine Seele sprechen. Das ist mein Zugang zu Farbe und jeglichen Material, dass ich dazu benötige, um Bilder zu erschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Auch wenn das kreative Schaffen etwas sehr Intimes ist, sucht es dennoch Publikum. Der Wunsch nach Zusehern ist da. Der Kunst Begehr ist Resonanz und Anerkennung.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleichbar vielleicht mit Menschen die es lieben, wenn man ihnen beim Sex zusieht. Der bizarre Reiz des Exhibitionismus. Meine Bilder drängen sich in den Vordergrund, sie wollen an die Rampe. Rampensau, welche ich ab und an gerne sein wollte. Exzessiv lieben und ebenso geliebt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb bin ich wohl eine derart schlechte Promoterin für meine eigenen Bilder, wenn es darum geht, sie auch zu verkaufen. Jedoch drängt sich dies immer mehr in den Vordergrund. Meine finanzielle Zukunft sieht nicht sehr rosig aus. Das Überleben als „poor working people“ ist jetzt schon sehr beschwerlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, ich verliere dadurch nicht meine Persönlichkeit. Aber aus tiefsten Herzen, ist es mir ein Anliegen, einfach nicht in Armut zu sterben. &lt;br /&gt;
Nundenn….&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://bluesanne.blogspot.com/&quot;&gt;Kunstdelikatessen&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2010-09-17T23:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/6496792/">
    <title>Menschliches Ich</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/6496792/</link>
    <description>Ich habe Schmerzen&lt;br /&gt;
Menschen leiden&lt;br /&gt;
Ich bin müde&lt;br /&gt;
Menschen sind erschöpft&lt;br /&gt;
Ich habe kein Geld&lt;br /&gt;
Menschen sind arm&lt;br /&gt;
Ich bin traurig&lt;br /&gt;
Menschen weinen&lt;br /&gt;
Ich bin schwach&lt;br /&gt;
Menschen  gebrechlich&lt;br /&gt;
Ich bin verunsichert&lt;br /&gt;
Menschen haben Angst&lt;br /&gt;
Ich bin unzufrieden&lt;br /&gt;
Menschen führen Krieg&lt;br /&gt;
Ich bin träge&lt;br /&gt;
Menschen untätig&lt;br /&gt;
Ich kann nicht scheißen&lt;br /&gt;
Menschen scheißen sich nichts&lt;br /&gt;
Ich bin fertig&lt;br /&gt;
Menschen am Ende&lt;br /&gt;
©Bluesanne</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Gedankensplitter</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2010-09-04T23:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/6473444/">
    <title>In 127 Tagen ist Weihnachten...</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/6473444/</link>
    <description>...und ich mag es! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/wishlist/1WW9GI170FH5D&quot;&gt;Kleine Wunschliste! ;-)&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2010-08-18T21:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/6455996/">
    <title>Teil 53</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/6455996/</link>
    <description>Mi.25.06.2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich wollte ich am 20.10. schreiben, aber die Feder streikte. An diesen Abend wartete ich auf O. Diesen habe ich über den LS-Chat kurzfristig kennen gelernt. Witzigerweise arbeitet er beim AMS. Die Welt ist ein Dorf. Er kam kurz vor Mitternacht. Er ging ein paar Stunden später. Wie allzu oft, kann ich nicht wirklich abschätzen, ob es noch ein Treffen gibt. Mal sehen. Donnerstag zuvor gab es ein Blinde Date mit H. im von mir so geliebten Falk. War ein recht nettes Treffen. Auch hier zeichnet sich nicht wirklich Zukünftiges ab. Samstagnachmittag besuchte ich H. u. I. im 16.Bezirk. Da gibt es vorwiegend Gespräche meiner Künstlerkarriere. Na und anschließend fuhr ich noch in den Breitenleerhof. T. trat mit ihrer Damenband auf. Ein netter amüsanter Abend Dort traf ich auch M. Telefonnummern ausgetauscht. Gestern Abend gab es dann zum Geburtstag von T. ein Treffen. DZ, Soho-Bar – Karaoke. Echt lustig, gute Stimmung, Wasserpfeife. Um 2 Uhr lag ich dann im Bett. Dafür durfte ich heute bis 16.30 arbeiten. Ich rief P. kurz an, um nach zu fragen, wie es so geht. Überraschung pur. A. ist wieder retour von Indien und ist verheiratet. Das freut mich wirklich. Derzeit ist im Großen und Ganzen alles sehr harmonisch. Ich fühle mich gut und bin fas im Freizeitstress. T. erzählte mir gestern kurz von einem kurzen Aufeinandertreffen mit R. Sie meint er fuhr in die GFS. Hat mich ein wenig überrascht. Naja mal sehen, würde ihn wirklich gerne wieder treffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So.29.10..2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wochenende mit einer Stunde mehr. Ein stürmisches, draußen zieht jetzt offensichtlich der kalte Herbst Einzug. Gestern, nach einer Anreise im Dunkeln auf kurvenreicher Strecke nach Hipples, ein paar angenehme Stunden bei R. Geburtstag. Abgesehen von dem umfangreichen Freundeskreis, durfte ich I. kennen lernen. In diesem Umfeld wirklich netter und fröhlicher Menschen fühlte ich mich sehr wohl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Do.02.11.2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 Uhr früh, zweiter freier Tag. Gut so. Etwas Abstand zur Werkstatt. Innerhalb des ‚Teams wird die Anspannung immer größer. Dienstagabend war ich so fertig, dass ich P. angerufen habe. Wie immer ein sehr langes Gespräch. Sonst versuche ich neue Kontakte auf zu bauen. Hinsichtlich Vermarktung meiner Kreativität m. H.u.I. Da soll es bald Gespräche geben. Im Internet ein wenig wieder mit „Suchinserat“ unterwegs. Ein Treffen gab es mit H. Mit den ich nächste Woche vielleicht ins Davis gehe. Heute in Treffen mit R. geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mi.31.01.2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder einmal Cafe Falk. Ein Treffen ist geplant. C. meinte vor kurzen, es wird Zeit für mich, wieder mal Sex zu haben. Naja, wo sie Recht hat, hat sie Recht. Jedoch sind mir die üblichen Spielchen einfach zu blöd geworden. Entweder gab’s zu hohe Erwartungen oder Enttäuschungen. Meist offensichtlich durch mein Tempo angetrieben.</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
    <dc:subject>Visionen aus der Vergangenheit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2010-08-05T21:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bluesanne.twoday.net/stories/6393080/">
    <title>Teil 52</title>
    <link>http://bluesanne.twoday.net/stories/6393080/</link>
    <description>&lt;b&gt;Di.09.09.2006&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher Nachmittag, Terrasse, Brandlhof Saalfelden. Die Sonne wärmt mich. In der 85 m² großen Suite wird soeben sauber gemacht. Hier gibt es wieder einmal fast alles, was das Herz begehrt. Höchster Standard. Vor mir erheben sich die Berge. Ein wirklich herrlicher Anblick. Gestern Abend war Disko angesagt. Habe viel getanzt. Es hat mir wieder nach langer Zeit viel Spaß gemacht. Meine Mitbewohner in der Suite dachten alle, ich sei betrunken. Aber eigentlich war ich ganz einfach nur sehr gut drauf. Es ist meist so wie immer, das die Reaktionen auf mich so ausfallen. Man kennt mich in vielerlei Hinsicht nicht wirklich. Aber eigentlich ist mir das egal. Für mich nichts Neues. Erstaunlich wie simpel oft die Beobachtungen der anderen sind. Meist nur an der Oberfläche. Die Tiefe gibt es nur bei ganz wenigen Menschen. Der Grund für diese, ist oft auch sehr unterschiedlich. Einerseits sind die Varianten vielfältig. Andererseits trichtern sie sich in ganz wenige Verhaltensmuster. Die Disco war ein gutes Beispiel dafür. Überall dort wo Menschen, mehr oder weniger wissen, dass sie beobachtet werden, da fängt das Schauspiel an. Ob nun das Ganze unbewusst oder gespielt getan wird, spielt nicht wirklich eine große Rolle.  Die Ziele sind fast immer die gleichen. Auf- und Gefallen. Beeindrucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Do.14.09.2006&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern Nachmittag gab es eine Klausur in der Neustiftgasse. Diese war recht locker und entspannt. Anschließend Esse bei Schilling. Mühsam wie immer, die Fressgeschichten von H. Aber egal. Georgie hat seit einigen Tagen offensichtlich eine Verletzung am rechten vorderen Bein. Er humpelt. Außerdem hat einen kreisrunden Fleck auf der Brust, wo das Fell ausgefallen ist. Diese Woche habe ich wieder mal eine unendlich lange E-Mail verfasst und gesendet. Seine Post war, wie meist nicht sehr aufschlussreich. Für mich ist eine Distanzierung unbedingt nötig. Es ist wieder mal die Zeit gekommen, um einige Entscheidungen zu treffen. Privat wie auch im Job. Ob ich dafür die nötige Energie aufbringe, weiß ich nicht, aber ich hoffe es. Dazu brauche ich viel Schlaf, gute Gespräche, angenehme Menschen um mich. Ruhe zum Nachdenken, Lösungen für die finanziellen Probleme finden. Natürlich auch halbwegs regelmäßig Sex. Vor allem erscheint es für mich wichtig, respektiert und einer gewissen Weise, Zuneigung zu fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sa.16.09.2006&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute habe ich bis 14:30 Uhr geschlafen. Sonst auch den ganzen Tag herum gegnotzt. Etwas unmotiviert ein wenig betrübt. Sicherlich ein wenig die Nachwehen von den voran gegangenen Erlebnissen im Urlaub, sowie auch dem Wochenende im Brandlhof. Eine Rolle spielt natürlich auch das jetzt immer kälter werdende Wetter, sowie die Korrespondenz zwischen G. und mir. Jedoch denke ich, es ist die richtige Entscheidung. Mein Wunsch und meine Sehnsucht, jemand zu „haben“ sind zurzeit enorm groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://bluesanne.twoday.net/stories/6394851/&quot;&gt;01.10.2006&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fr.06.10.2006&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wochenende bricht wieder an. Eines von vielen. Schön langsam wird es jetzt wieder kühler. Obwohl es tagsüber noch sehr sonnig ist und bis an die 20 Grad hat. Die Tage vergehen so schnell, Woche für Woche vergeht. Seit gut einem Monat habe ich von G. nicht wirklich Post bekommen. Eine kurze und stressig wirkende E-Mail. Aus welchen Grund auch immer. Ich denke, es ist seine Entscheidung und somit auch meine. In regelmäßigen Abständen melden sich der Professor und P. Ab und an per SMS, M. Am Montag war ich mit T.T. bei Haas. Anschließend, bei mir Kaffee und Kuchen. Dienstag fuhr ich ins DZ, die Saiten für meine Gitarre bespannen. Auf dem Weg zum Auto, traf ich T. und ihre Tochter C. Diese hat mich auch erkannt und angesprochen. Wir haben einige Zeit geplaudert und Telefonnummern ausgetauscht. Sie hat mir auch Unterricht zum Gitarre spielen angeboten. Mittwoch mit M. mit Georgie beim Tierarzt. Er hat an der rechten Schulter Arthritis. Donnerstag mit Werkstatt-Team, kegeln. War ganz unterhaltsam. Oftmals nehme ich mir vor, mehr unterwegs zu sein. Vielleicht tanzen gehen, Ausstellungen besuchen oder sonst irgendwohin. Doch dann bin ich Freitagnachmittag froh, endlich ausschlafen zu können. Meist erledige ich einige Hausarbeiten und sehe Fernsehen. Nicht gerade zielführend, jemand kennen zu lernen. Abends fort zugehen kann manchmal ganz nett sein. Aber meist befürchte ich, dass sich das übliche Prozedere abspielt. Irgendwo herum sitzen. Leute beobachten, jede Menge rauchen, Getränke konsumieren, die ich vielleicht gar nicht wirklich mag, in dieses Buch schreiben…Um dann, entweder eventuell einen ONS zu haben oder alleine nach Hause zu fahren. Das Aufeinandertreffen von Mann und Frau hat in der Nacht eben ihre eigenen Spielregeln. Ob man die brechen kann; ich habe es teilweise versucht. Eine mühevolle Angelegenheit mit wenig positivem Erfolg. Viele Dinge scheitern jedoch auch am Finanziellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sa.15.10.2006&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trost und Rat im Radio!&lt;br /&gt;
„…für alle, die etwas später frühstücken!“ Wie wahr. Weil, warum? Nach einer Nacht, die erst um 7 Uhr früh endete eine weise Entscheidung. Hatte ja schon vor langem einmal beschlossen, allein ins P. zu gehen. Das habe ich nun gestern auch getan. Hat sich gelohnt, um es zusammenfassend zu interpretieren. Ab etwa 21 Uhr da und ca. um 6:00 Uhr nach Hause gefahren.</description>
    <dc:creator>Bluesanne</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Bluesanne</dc:rights>
    <dc:date>2010-06-22T23:04:00Z</dc:date>
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